25.07.2017 FPX hat ein Büro in München eröffnet

Start in Deutschland

FPX, ein texanischer Anbieter von Configure-Price-Quote-Software, hat eine Niederlassung in München eröffnet, die gleichzeitig mit dem Londoner Büro als europäischer Hauptsitz agiert. Für das deutsche und europäische Geschäft von FPX ist als „Managing Director International Operations“ Frank Schoutissen verantwortlich. Er operiert von München aus.

Der ehemalige Hybris-Manager Frank Schoutissen leitet das deutsche und europäische Geschäft von FPX.

FPX ist ein unabhängiger Softwarehersteller, der sich ausschließlich auf CPQ-Lösungen im B2B-Bereich konzentriert. Die CPQ-Anwendungen unterstützen Vertriebsmitarbeiter beim Erstellen von Angeboten, die variantenreiche Produkte und Services in einem Komplettangebot zusammenfassen. Unternehmen wie Airbus und Daimler erreichen dank CPQ in ihren Direktvertriebs-, Partner- sowie E-Commerce-Kanälen eine höhere Produktivität bei niedrigeren Kosten.

Dabei bietet FPX Schnittstellen zu Anwendungssystemen von SAP, Microsoft und Salesforce.com. Die Applikationen von FPX integrieren so Daten aus der Produktion und der betriebswirtschaftlichen Kalkulation, beschleunigen Auftrags- und Bestellprozesse und schaffen die Basis für eine automatisierte Auftragsabwicklung und Produktionssteuerung.

Das deutsche und europäische Geschäft leitet Schoutissen von München aus. Vor seinem Wechsel zu FPX war er unter anderem als Senior Vice President Channel für die weltweiten Aktivitäten von Hybris Software verantwortlich. Frank Schoutissen verfügt über langjährige Erfahrungen im B2B-Markt und hat zum Wachstum von Hybris beigetragen, bevor das Unternehmen 2013 von SAP übernommen wurde.

2016 hat das kalifornische Private-Equity-Unternehmen HGGC das Unternehmen übernommen und stellt Wachstumskapital bereit. In den letzten zwölf Monaten hat FPX die Mitarbeiterzahl weltweit deutlich ausgebaut und mehr als 30 Prozent des Bruttogewinns in Forschung und Entwicklung investiert.

Dem Marktforschungsunternehmen Forrester zufolge soll der weltweite B2B-E-Commerce-Markt im Jahr 2020 ein Volumen von 1,13 Bio. Dollar erreichen. Die meisten B2B-Anbieter generieren bislang aber weniger als zehn Prozent ihres Umsatzes in weitgehend automatisierten E-Commerce-Kanälen; der Großteil der Angebotserstellung und -abwicklung in den traditionellen Kanälen basiert noch auf manuellen und damit fehleranfälligen Aktivitäten. Hier setzt FPX an, um CPQ in die wichtigen betriebswirtchaftlichen Applikationen zu integrieren und damit deutlich den Verkauf komplexer Produkte, Lösungen und Services zu vereinfachen.

Bildquelle: FPX

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