SPH-Vorstand Bernd Jost: Pricing und technische Voraussetzungen stehen noch nicht fest
Die neue Software heißt SPH-Omnichannel-Dispo. Sie wird über diese Schnittstellen eine Ebene über den jeweils vom Händler eingesetzten Warenwirtschaftssystemen installiert und damit universell einsetzbar. „Aktuell sind wir noch nicht in der Lage, die technischen Voraussetzungen zu nennen“, erklärte SPH-Vorstand Bernd Jost auf Anfrage von DV-Dialog. „Auch das Pricing steht noch nicht.“
„Der Lösungsansatz besteht darin, dass ein übergeordnetes System die Aufgabe übernimmt, die Vorhaltung und Verteilung der erforderlichen Ressourcen optimal zu steuern", ergnzt Peter Hartmann, Vorstandsvorsitzender der SPH AG. „Die Algorithmen müssen hochperformant sein, weil sie sehr große Datenmangen berücksichtigen müssen.“ Ziel des Systems sei es, immer dort Waren verfügbar zu haben, wo sie gebraucht werden, den Gesamtbestand niedrig zu halten und den Aufwand für die Verlagerung der Waren zu minimieren. Das reduziere die Kosten für den Händler in diesem Bereich signifikant.
Zu den relevanten Informationen gehören historische Daten, Prognosen sowohl von der Zulieferer- als auch der Verkäuferseite, Simulationen, zu erwartende – auch saisonale –Marktentwicklungen und viele weitere Parameter. Werden diese Daten dann ausgewertet und die Resultate zurückgespielt, so kann der Händler seine Lagerbestände für alle Verkaufskanäle auf das prognostizierte Minimum reduzieren, ohne das Risiko der Nichtverfügbarkeit von Waren oder von Hin- und Her-Transporten.
Bildquelle: SPH AG