Die Marke Newtron sowie die unter dieser Marke angebotenen Lösungen werden beibehalten, ebenso die beiden Newtron-Standorte Hamburg und Dresden mit rund 45 Mitarbeitern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Außerdem will sich Supply On mit diesem Schritt neue Marktsegmente außerhalb der Fertigungsindustrie erschließen und das globales Lieferanten-Netz erweitern, sagt der Vorstandsvorsitzende Markus Quicken. Man stärke die Positionierung als Dienstleister für den Gesamteinkauf. Supply-On-Kunden profitieren im sogenannten indirekten Einkauf vom Know-how, über das Newtron bei Katalog- und E-Procurement-Lösungen verfügt.
Die Supply On AG, mit 160 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2016 ca. 43 Mio. Euro Umsatz erwirtschaftete, hat ihre Wurzeln in der Beschaffung von Produktionsmaterial. „Dieser für Fertigungsunternehmen strategisch wichtige Bereich des Einkaufs hat spezifische Anforderungen, die von vielen E-Procurement-Lösungen nicht abgedeckt werden“, begründet Quicken die Übernahme. Nun könne man den Kunden „ein ganzheitliches System anbieten, über das sich alle Warengruppen einheitlich beschaffen lassen."
Michael Bibow, CEO der Newtron AG erwartet vom neuen Gesellschafter finanzielle Stabilität und Investitionssicherheit, „um unseren Wachstumskurs weiter fortzusetzen. Außerdem profitieren unsere Kunden beim Ausbau ihrer weltweiten Einkaufsaktivitäten von der globalen Präsenz von Supply On." Die Zusammenführung des Know-hows und der Lösungen beider Häuser ergebe zahlreiche Vorteile für die Kunden beider Unternehmen.
Supply On bietet eine Supply-Chain-Kollaborationsplattform für die Fertigungsindustrie, über die Geschäftsprozesse mit Lieferanten und Dienstleistern über Kontinente hinweg strukturiert, transparent und sicher abgewickelt werden können. Die Lösungen setzen dort an, wo klassische ERP-Systeme enden, und verlängert die internen Geschäftsprozesse über Firmengrenzen hinweg. Als Software-as-a-Service angeboten, bilden sie firmenübergreifende Prozesse im Supply-Chain-Management, im Supplier-Risk- & Performance-Management, in der strategischen und operativen Beschaffung sowie im Qualitäts- und Transportmanagement ab.
In der Fertigungsindustrie mit Schwerpunkt Automotive, Aerospace, Railway und Engineering verbindet Supply On heute rund 30.000 Unternehmen aus 70 Ländern miteinander. Zu den Kunden zählen Industrieunternehmen wie Airbus, BMW, Borg Warner, Bosch, Continental, Deutz, Kautex Textron, Liebherr, Safran, Schaeffler, Schindler, Siemens, Thales und ZF.
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