Thin-Client-Laptops im Büro
Die Produktfamilie der Thin-Clients von HP, von denen die meisten via Teemtalk-Emulation auch den AS/400-Zugriff beherrschen
„Immer mehr Unterhemen erkennen die mögliche Kostenersparnis sowie Reduzierung der Anforderungen an die IT und verlagern ihren EDV-Workload in die Cloud“, erläutert Gwen Coble, Director Commercial Solutions and Retail Solutions für EMEA bei HP Inc. „Eine erfolgreiche Cloud-Nutzung erfordert – besonders bei datenintensiven Anwendungsfällen – leistungsstarke Geräte, die es den Endnutzern erlauben, auf eine große Menge an umfangreichen Inhalten zuzugreifen und mit diesen zu arbeiten. HPs neue Cloud-basierte ‚Power Play‘-Angebote ermöglichen auf der Ebene von Hardware, Betriebssystem und Protokollen den schnellen, nahtlosen und sicheren Zugriff auf Daten und Anwendungen, die in der Cloud gespeichert sind.“
Der Thin-Client t630 ist in hohem Maße konfigurierbar und stellt auch einen Weg für künftige Virtualisierungsanforderungen bereit. Dazu verfügt er über eine neue Generation des eingebetteten x86 Quad-Core System-on-a-Chip von AMD inklusive Radeon-Grafik, die bis zu zwei 4K-Displays (Ultra High Definition, UHD) unterstützt.
Darüber hinaus ist das neue Modell mit zahlreichen Ports für Peripheriegeräte, DDR4-Arbeitsspeicher und optional lokalem Dual-Flash-Memory bis 128 GB ausgestattet. Alternativ gibt es eine RJ-45-Kabelverbindung oder einen WLAN/Bluetooth-Adapter. Ein Glasfaser-Adapter und ein externes WLAN-Antennensystem (für bessere Leistung in kleinen Räumen) gehören zu den weiteren Konfigurationsoptionen.
Der Thinpro 6 ist ein 64-Bit-Linux-basiertes Betriebssystem, das die Leistung im Vergleich zu 32-Bit-Systemen um bis zu 30 Prozent steigert. Es wurde speziell für Thin-Clients von HP in anspruchsvollen Cloud-Umgebungen konzipiert und soll sowohl Sicherheit als auch Produktivität der Geräte erhöhen und gleichzeitig Wartung und Administration vereinfachen.
Das neue Betriebssystem unterstützt ein werkzeugloses BIOS-Update, so dass lokale Upgrades auch per Fernwartung durchgeführt werden können. Ein neuer Zertifikat-Manager vereinfacht darüber hinaus das Hinzufügen, Konfigurieren und Verwalten von Zertifikaten, die innerhalb von Thinpro lokal in einem einzigen Zertifikatsverzeichnis abgelegt sind.
Die Unterstützung des Display-Protokolls Vmware Blast, das auf dem Standard H.264 bzw. MPEG-4 Advanced Video Coding (AVC) basiert, verbessert die Performance des Thin-Clients auf mobilen Endgeräten sowie Desktops auch bei potenziellen Netzwerk-Lags. Zudem korrespondiert es mit der True-Graphik-Software von HP, was die Nutzung umfangreicher Multimedia-Inhalte vereinfachen soll.
Der Thin-Client t630, Thinpro 6 und Vmware-Blast-Support sollen jetzt verfügbar werden. Das Modell t630 kostet ab 430 Euro aufwärts.