Dr. David Hoeflmayr, CEO bei Thomas-Krenn, will „sich aktiv in die Entwicklung leistungsfähiger, skalierbarer Hardware für die nächste Generation von Rechenzentren einbringen“.
Auch Thomas-Krenn steht damit auf der wachsenden Liste von Organisationen, die gemeinsam Server-, Netzwerk-, Speicher- und Beschleunigungs-Technologien für konvergente Systeme und „High Performance Computing“ entwickeln. Ziel der Community ist die offene Entwicklung von Power-Hardware und -Software und die Lizenzierung von geistigem Eigentum mit Power-Bezug an andere Hersteller, um das wirtschaftliche Ökosystem der Plattform im Sinne von Angebot und Nachfrage zu vergrößern.
Für Dr. David Hoeflmayr, CEO bei Thomas-Krenn, eröffnet die Mitgliedschaft „die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung leistungsfähiger, skalierbarer Hardware für die nächste Generation von Rechenzentren einzubringen“. Als Hardware-Anbieter könne man so den Kunden mehr Vielfalt, Leistung und Skalierbarkeit bieten.
„Durch ‚Big Data’ und Cloud-Architekturen verschwimmen die Grenzen zwischen ‚High Performance Computing’ und klassischen Enterprise-Workloads mehr und mehr“, so Hoeflmayr weiter. Power-Hardware passe „perfekt in beide Welten.“ Man werde sich aktiv an der Entwicklung hoch skalierbarer Server-Systeme beteiligen und dabei das Entwicklungsmodell der Foundation und die Chancen der Zusammenarbeit von Hardware- und Softwareanbietern sowie Anwendern nutzen. Dabei werde man die Erfahrungen als Server-Hersteller und beim Hosting einbringen.
„Die Open Power Foundation verändert die Art, wie Unternehmen Server-Technologie über den gesamten Stack entwickeln und bauen“, glaubt Calista Redmond, die Präsidentin der Open Power Foundation. Die Fähigkeit von Mitgliedern wie der Thomas-Krenn AG, angepasste Hardware auf der Grundlage des Prozessors zu bauen, sorge für ein robustes Ökosystem, dessen Mitglieder von wachsenden Workloads profitieren.
Der im Jahr 2002 gegründete Hersteller individueller Server- und Storage-Systeme sowie von Lösungen rund um das Rechenzentrum bedient mehr als 15.000 Kunden aus ganz Europa, darunter Großkonzerne, öffentliche Verwaltungen, IT-Dienstleister, Bildungseinrichtungen sowie viele Mittelständler. Ein Onlineshop bietet Kunden die Möglichkeit, sehr schnell maßgeschneiderte Server mit geprüften Komponenten zu konfigurieren und bereits am nächsten Tag zu installieren. Das Unternehmen produziert mit derzeit 160 Mitarbeitern alle Server in Deutschland am Standort Freyung.