Für Drucker gibt es die unterschiedlichsten Einsatzumgebungen, vom Lager über die Logistik bis hin zum Transport. Bei der Auswahl der jeweils optimal geeigneten Geräte haben nach Einschätzung des Auto-ID-Spezialisten Intermec Merkmale wie Robustheit, Fernmanagement und Speicherkapazität Priorität, da sie für einen effizienten und langen Einsatz stehen.
Mit seinem Sortiment an Druckern und Geräteverwaltungslösungen will Intermec den unterschiedlichen Anforderungen an Vernetzung, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit gerecht werden und empfiehlt, bei der Auswahl des passenden Barcode- oder Etikettendruckers folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Im Gegensatz zu herkömmlichen Druckern, die über Bedienerkonsolen und LCD-Displays gesteuert werden, sind intelligente Drucker frei programmierbar und können so Druckaufträge eigenständig ausführen, also ohne Steuerung durch einen PC oder ein anderes Gerät. Außerdem verfügen sie über eine höhere Speicherkapazität als computerabhängige Drucker. Der Markt bietet mittlerweile auch mobile Drucker mit intelligenten Funktionen.
Intermec nennt ein Beispielszenario. Für einen automatischen Versandprüfprozess nutzt ein Hersteller die Verbindung zwischen Waagen und intelligenten Druckern: Dabei werden die Auftragsdatensätze von Kunden einschließlich einer Liste aller für die Auftragsabwicklung notwendigen Teile in den Speicher des intelligenten Druckers heruntergeladen. Der Drucker stellt eine Verbindung zu einer Waage und einem Lichtmast her. Vor dem Verpacken stellt ein Versandmitarbeiter einen Versandkarton auf die Waage und beim Hineinlegen in den Karton wird das Gewicht der einzelnen Teile aus der Datenbank im Drucker abgerufen.
Wenn das Gewicht falsch ist, leuchtet am Lichtmast ein rotes Warnlicht auf. Dann gibt der Drucker dem Mitarbeiter die Anweisung, das Problem vor dem Fortfahren zu beheben. Ein Versandetikett wird nur ausgedruckt, wenn für die jeweilige Anzahl von Artikeln im Auftrag das richtige Gewicht erfasst wird.
Dank dieses Verfahrens konnten der genannte Hersteller die früher durchschnittlich 25 bis 30 Versandfehler pro Monat nahezu ganz vermeiden. Bei Vertragsstrafen von 200 Dollar pro Fehler amortisierte sich die Implementierung des intelligenten Druckers innerhalb von sechs Wochen und die Einsparungen bei den Betriebskosten im ersten Betriebsjahr lagen bei 54.000 Dollar.
Bildquelle: Intermec