„Intelligente Drucker“

Tipps für die Auswahl von Etikettendruckern

„Intelligente Drucker“ auch zur Steuerung von Scannern und Waagen auf dem Vormarsch

Tipps für die Auswahl von Etikettendruckern

Für Drucker gibt es die unterschiedlichsten Einsatzumgebungen, vom Lager über die Logistik bis hin zum Transport. Bei der Auswahl der jeweils optimal geeigneten Geräte haben nach Einschätzung des Auto-ID-Spezialisten Intermec Merk­male wie Robustheit, Fe­r­nmanage­ment und Speicherkapazität Priorität, da sie für einen effizienten und langen Einsatz stehen.

Mit seinem Sortiment an Druckern und Geräteverwaltungslösungen will Intermec den unterschiedlich­e­n Anforderungen an Vernetzung, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit gerecht werden und empfiehlt, bei der Auswahl des passenden Barcode- oder Etikettendruckers folgende Aspekte zu berücksichtigen:

  • Robuste Barcodedrucker arbeiten in der Regel mit Thermodirekt- oder -transferdruck.
  • Prozessoptimierung durch Performanz; gerade beim Etikettendruck in der Distribution erhöhen wenige gesparte Sekunden pro Arbeitsgang die Effizienz deutlich.
  • Mobile Drucker eignen sich für Lager-, Filial- und Vor-Ort-Anwen­dungen einschließlich ­POS- und Außendiensttechniker­lösungen s­o­wie Post- und Lagerapplikationen. Hier kommt es auf Speicherkapazität und Druckgeschwindigkeit an.
  • Konzepte mit intelligenten Druc­k­e­rn, die eigenständig Progra­m­m­e ausführen und sich auch zur Steuerung anderer Geräte wie Scanner, Waagen, Etikettiergeräte nutzen lassen, sind auf dem Vormarsch. Die Nutzung der im Drucker verfügbaren Rechnerkapazität kann die Hardware-, Netzwerk- und Supportanforderungen verringern und die druckspezifischen Betriebskosten – etwa durch die Einsparung von PCs – senken.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Druckern, die über Bedienerkonsolen und LCD-Displays gesteuert werden, sind intelligente Drucker frei programmierbar und können so Druckaufträge eigenständig ausführen, also ohne Steuerung durch einen PC oder ein anderes Gerät. Außerdem verfügen sie über eine höhere Speicherkapazität als computerabhängige Drucker. Der Markt bietet mittlerweile auch mobile Drucker mit intelligenten Funktionen.

Intermec nennt ein Beispielszenario. Für einen automatischen Versandprüfprozess nutzt ein Hersteller die Verbindung zwischen Waagen und intelligenten Druckern: Dabei werden die Auftragsdatensätze von Kunden einschließlich einer Liste aller für die Auftragsabwicklung notwendigen Teile in den Speicher des intelligenten Druckers heruntergeladen. Der Drucker stellt eine Verbindung zu einer Waage und einem Lichtmast her. Vor dem Verpacken stellt ein Versandmitarbeiter einen Versandkarton auf die Waage und beim Hineinlegen in den Karton wird das Gewicht der einzelnen Teile aus der Datenbank im Drucker abgerufen.

Wenn das Gewicht falsch ist, leuchtet am Lichtmast ein rotes Warnlicht auf. Dann gibt der Drucker dem Mitarbeiter die Anweisung, das Problem vor dem Fortfahren zu beheben. Ein Versandetikett wird nur ausgedruckt, wenn für die jeweilige Anzahl von Artikeln im Auftrag das richtige Gewicht erfasst wird.
Dank dieses Verfahrens konnten der genannte Hersteller die früher durchschnittlich 25 bis 30 Versandfehler pro Monat nahezu ganz vermeiden. Bei Vertragsstrafen von 200 Dollar pro Fehler amortisierte sich die Implementierung des intelligenten Druckers innerhalb von sechs Wochen und die Einsparungen bei den Betriebskosten im ersten Betriebsjahr lagen bei 54.000 Dollar.

Bildquelle: Intermec

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