Eine Kamera aus dem Programm von Fujifilm
Thomas Schrammel, Business Intelligence Manager bei Fujifilm Imaging Germany: „Durch die Analyse unserer Online-Aktivitäten erzeugen wir eine bis daher nicht gekannte Transparenz.“
In einem ersten Schritt hat ein Expertenteam von Cubeware ein vertriebsorientiertes Reporting für das existierende Data Warehouse auf der AS/400 implementiert, das die Daten aller Photogroßlabore aus den Bereichen Vertrieb, Finanzen, Produktion und Personal liefert. Nach dem Aufbau des Vertriebswürfels wurde ein Reporting für jeden der einzelnen Bereiche sowie eine bereichsübergreifende Planungszentrale geschaffen, beispielsweise zur koordinierten Analyse aller On- und Offline-Aktivitäten, um Kundenentwicklungen beurteilen oder um Ressourcen besser planen zu können.
Neben den Dienstleistungen für B2B-Kunden stellt das Direktkundengeschäft für Fujifilm eine wichtige Säule im Kundenportfolio dar. „Die Foto- und Imaging-Branche befindet sich seit vielen Jahren im permanenten Wandel und seit der erfolgreichen Einführung digitaler Techniken im Umbruch. Durch die digitale Fotografie hat sich nicht nur das Aufnahmeverfahren verändert, sondern auch der gesamte angeschlossene Dienstleistungssektor - inklusive der Bildbearbeitung und -entwicklung“, erklärt Thomas Schrammel, Business Intelligence Manager bei Fujifilm Imaging Germany. Die Kunden können heute eine Vielzahl an On- und Offline-Services, wie z.B. Kiosksysteme, Online-Shops, Bestellsoftware und iPad- oder iPhone-Applikationen nutzen.
Durch die zunehmende Vielfalt an Produkt- und Service-Angeboten wächst das Datenvolumen stetig. „Wir generieren täglich große Mengen qualifizierter Daten. Fragen nach den Kaufmotiven, den Produktkombinationen und den Kundenwegen sind im Onlinehandel inhärent“, so Schrammel weiter. Auf Basis der BI-Lösung von Cubeware, bestehend aus einem Microsoft SQL Server mit seinen Analysis Services und dem Cubeware Cockpit V6pro als Analyse-Frontend, seien schnell ein eigener OLAP-Cube für die Webanalyse, automatisch generierte Standardreports und selbst erstellte Ad-hoc-Analysen bereitgestellt werden. Circa 40 Nutzer greifen in ihrer täglichen Arbeit auf das BI-Cockpit zu.
Die Erweiterung der BI-Lösung führte zu keinen Verzögerungen im Geschäftsalltag. Ähnlich wie bei der Einführung des Vertriebswürfels, bei der sich die Vorbereitungszeit eines Kundenbesuchs von einer Stunde auf durchschnittlich nur noch zehn Minuten verkürzte, spart die BI-Lösung auch im Onlinebereich Zeit – sowie Aufwand bei Vor- und Nachbereitung.
„Durch die Analyse unserer Online-Aktivitäten erzeugen wir eine bis daher nicht gekannte Transparenz“, freut sich Schrammel. „Die Promotion zu unserem Angebot Proline ist hierfür ein gutes Beispiel: durch das BI-Tool konnten wir die Kundenentwicklung während und in Folge dieser Aktivität exakt bestimmen. Die Berechnung des ROI der Promotionaktion lief in einem Bruchteil der zuvor benötigten Zeit ab. Die Rückschlüsse, die wir aus der Analyse ziehen konnten, werden in direkter Zukunft dafür sorgen, dass wir Ressourcen und Kapazitäten noch besser steuern können.“
Bildquelle: Fujifilm