Neue Strategie bringt Entlassungen und Fokussierung

Umdenken bei Symantec

Der Software-Konzern Symantec, der seit der Übernahme des Speicherexperten Veritas im Jahr 2005 seine Aktionäre mit schleppendem Wachstum und mangelnder Profitabilität enttäuscht, plant einen grundlegenden der Strategiewandel, um das Unternehmen zu „verschlanken“ und deutlich leistungsfähiger zu machen.

Firmenchef Steve Bennett (Foto) hat die Führung des Verwaltungsrates an Dan Schulman abgegeben

Die Änderungen werden unter der Überschrift „Symantec 4.0“ zwei wesentliche Bereiche betreffen: das Lösungsangebot sowie die Unternehmensstruktur. Dabei soll auch die Belegschaft von derzeit 18.500 Mitarbeitern verkleinert werden; die Rede ist von 1.000 Entlassungen. Das Lösungsangebot wird auf drei Bereiche fokussiert: User-Produktivität, IT-Sicherheit und Informationsmanagement mit Blick auf Verfügbarkeit und Skalierbarkeit.

Außerdem sollen die Aktionäre sich wieder auf Dividendenzahlungen freuen können. Außerdem sollen eigene Aktien im Wert von 1 Mrd. Dollar aufgekauft werden, um den Kurs zu stärken. Übrigens: im abgelaufenen Quartal erzielte Symantec knapp 1,8 Mrd. Dollar Umsatz, soviel wie noch nie in der Geschichte des Unternehmens. Allerdings war der Gewinn im letzten Quartal um 12 Prozent auf 212 Mio. Dollar geschrumpft.

www.symantec.de

Opens external link in new windowEinen Webcast zu der Ankündigung sowie weitere Informationsquellen finden Sie hier.

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