Individuell definierbare Berichtsparameter

Version 2.0 des Report-Servers von Combit

Inmitten der BI-Trends Big Data, Mobile BI und Self Service BI erschien Ende Februar, keine zehn Monate nach Release der ersten Version, der browser-basierte Combit Report Server 2.0.

„Die neue Version ist für jeden Anwendertyp leicht bedienbar, sofort einsatzbereit und kommt mit einer Reihe von neuen Features“, sagt Alexander Horak, Entwicklungsleiter des Kon­stanzer Herstellers Combit GmbH.

Zu den neuen Features des Combit Report Server 2.0 gehören individuell definierbare Berichtsparameter, die nun unterschiedlichste Auswertungen innerhalb eines Berichts ermöglichen. Bisher waren dafür mehrere Berichtsvorlagen nötig. Ein Highlight sind laut Alexander Horak, Entwicklungsleiter des Kon­stanzer Herstellers, die Berichtselemente – als zentrale Ablage für häufig wiederkehrende Elemente, auf die so jederzeit schnell zugegriffen werden kann. Und die für Mobilgeräte optimierte Vorschau ermögliche auf einen Schlag eine Reihe von zusätzlichen interaktiven Funktionen wie intuitives Sortieren oder ausklappbare Bereiche.

Neben neuen Exportformaten (etwa in das Powerpoint-Format) gibt es auch neu angebundene Datenquellen, darunter Googles Big Query und Sheets. Außer Datenbanken wie z.B. DB2, Oracle oder MySQL werden alle Datenquellen unterstützt, für die zumindest ein ODBC-Treiber vorhanden ist.
Zudem wurde die Qualität beim Erzeugen von Barcodes und damit deren Lesbarkeit wesentlich verbessert. On top bietet der Report-Server Designer, der auf Combits Reporting-Tool List & Label basiert, viele Erweiterungen wie frei platzierbare Berichtscontainer oder das Checkbox-Objekt.

In zwei Editionen erhältlich, ist der Report-Server durch Lastverteilung auf Worker-Services nahezu unbegrenzt skalierbar. Der Einstiegspreis für eine Serverlizenz inklusive fünf Benutzern liegt bei 2.915 Euro (inkl. MwSt.).

Wir sprachen mit Alexander Horak, Entwicklungsleiter Combit:

Der Report-Server kann auf DB2 zugreifen und unterstützt auch ODBC-Treiber. Was ist beim Konfigurieren des Imports von der AS/400 bzw. vom IBM Power System i zu beachten?
Alexander Horak:
Der Zugriff auf die Datenbankserver muss über TCP/IP gewährleistet sein. Dies ist jedoch eine grundsätzliche Konfiguration innerhalb eines Firmennetzwerkes. Der Report-Server verhält sich hierbei wie ein einfacher Client des Datenbanksystems.

Ist ein Export von Daten auf das Power System i möglich?
Horak:
Der Report-Server kann Berichte in diversen Exportformaten erzeugen, z.B. PDF, DOCX, RTF, HTML oder Excel. In der Enterprise Edition können diese Berichte dann auf verschiedenste Arten verteilt werden, etwa per FTP, Sharepoint oder E-Mail. Hier wäre dann z.B. ein einfaches Kopieren auf ein im Intranet freigegebenes Verzeichnis möglich.

Gibt es bereits vorkonfigurierte Schnittstellen zu gängigen ERP- oder CRM-Systemen auf der AS/400, z.B. von SAP, Infor, Oxaion oder Comarch/SoftM?
Horak:
Aktuell gibt es noch keine vorkonfigurierten Schnittstellen zu ERP-Systemen. Der Zugriff erfolgt meistens direkt auf die jeweilige Datenquelle des Systems. Alternativ bietet sich das OData-Format an, das der Report-Server ebenfalls unterstützt. Auch SAP, Microsoft Dynamics und andere bieten eine solche ERP-Schnittstelle an. In der Enterprise Edition des Report-Servers lassen sich zusätzlich die Konnektoren der Firma RSSBus bzw. CData anbinden. Diese müssen jedoch separat erworben werden.

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