Der klassische Online-Shop ist längst nicht das Ende des profitablen Verkaufens im Web. Für Händler öffnen sich laufend neue Kanäle und Möglichkeiten, etwa durch mobile Endgeräte und Automatisierung. Der IBM-Partner Esciris beschäftigt sich bereits intensiv mit den Chancen, die durch die Kommunikation zwischen Apps und Maschinen entstehen, etwa beim Verkauf von Dienstleistungen an Apps.
Eine Stärke der Esciris-Lösungen für IBM-Shopsysteme ist die Anbindung ans Backend der Kunden – egal ob AS/400 oder SAP, ob via Webservice oder Datei-Austausch. Dazu kommen fertige Stores für den B2B- und B2C-Einsatz, die bereits für Smartphone und Tablet optimiert sind. Für das Shopsystem Websphere Commerce hat Esciris jetzt außerdem mit dem Softwarehaus Speed4Trade eine Schnittstelle auf Basis der Middleware Emmida geschaffen, über die Händler ihre Waren ab sofort automatisiert auf den externen Marktplätzen zum Verkauf anbieten können – und so mit wenigen Klicks weltweit Kunden erreichen. Durch die komfortable Pflege alternativer Kanäle will Esciris-Geschäftsführer Fabian Steiger Online-Shops ein enormes Potenzial erschließen – „auf Basis einer absolut flexiblen Lösung, die fast ohne Programmieraufwand auskommt.“
Denn durch die Kooperation mit Speed4Trade, Integrationsspezialist für Multi-Channel-Commerce-Anwendungen, lässt sich laut Steiger jetzt auch der Vertrieb von Waren über externe Plattformen wie Amazon, eBay, Rakuten oder Meinpaket.de steuern. Der gesamte Prozess könne ohne Programmieraufwand einfach konfiguriert und anpasst werden:
- Daten-Import aus dem Backend, Erfassen des Lagerbestandes (SKU)
- Definition der gewünschten Verkaufskanäle in Websphere Commerce
- Zuordnung von Produkten und Stückzahlen aus dem Commerce Katalog
- Bestellungsabwicklung über das IBM-System
- Daten-Export und Synchronisation mit ihrem Backend.
Mit der neuen Lösung können ganze Vertriebskampagnen auf einer grafisch ansprechenden Oberfläche generiert werden. „So schaffen wir mit wenig Aufwand neue automatisierte Verkaufskanäle, auch für größte Warenbestände“, erklärt Steiger. Dabei bleibe der Materialstamm stets zusammenhängend: Verkäufe in einem Shop werden sofort mit allen Portalen und dem ERP abgeglichen.
Die Integration von Emmida in das bestehende Shopsystem ist laut Steiger ohne großen Projektaufwand möglich. Die Händler erhalten also eine erprobte Lösung, die schnell zu einem funktionierenden Ganzen verbunden werden kann. Das zeitaufwändige Schaffen jeweils eigener Schnittstellen für den Vertrieb auf verschiedenen Marktplätzen und deren Pflege entfalle; stattdessen übernehmen fachkundige IT-Experten die Betreuung und regelmäßige Anpassung aller Kanäle aus einer Hand, so Steiger. Und weiter: „Als Spezialist für Online-Marktplätze bietet Speed4Trade viele Jahre Branchen-Know-How, ein ausgereiftes Produkt und vor allem jede Menge Spezialisten, die eine solche Integration dauerhaft erfolgreich abbilden können". Eingehende Kundenaufträge über eBay & Co. werden automatisch abgerufen und übergeben. Die Weiterverarbeitung erfolgt dann über Websphere Commerce und das angebundene ERP-System (auch auf dem System i).
Für die Händler bedeutet dies nicht nur einen enormen Zeitgewinn, sondern auch die Möglichkeit, jederzeit flexibel auf neue Marktentwicklungen reagieren zu können, erklärt Torsten Bukau, Partner-Manager bei Speed4Trade, eine Hautvorteil des automatisierten Handels auf Marktplätzen. Die geschaffene Lösung ermögliche es erstmalig, „direkt aus Websphere Commerce bei Amazon zu handeln, und zwar international."
Auch Kombinationen wie Online-Kauf und Abholung im Ladengeschäft sind durch die Flexibilität von Websphere Commerce kein Problem. „Mit unserer Lösung decken wir das komplette Thema ‚Verkaufen’ ab“, erläutert Steiger. „Dabei können wir klein anfangen und unbegrenzt skalieren.“ Das Modell sei also gleichermaßen geeignet für kleine Shops mit wenigen Produkten, die manuell gepflegt werden, wie auch für große Kataloge, die automatisiert mit ERP- und CRM Systemen abgeglichen werden. Gerade für Kunden mit Hostsystemen oder AS/400-Datenbeständen sei das sehr interessant, weil sie über die Standard-Adapter des Websphere Commerce ihren Warenbestand in kürzester Zeit anbinden, beliebig transformieren und über viele Kanäle anbieten könnten.
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