AS/400-Anschluss ein halbes Jahr nach Verfügbarkeit geplant

Windows Server 2012 kommt im September

Immer mehr Details sickern durch zu Microsofts neuem Server-Betriebssystem Windows Server 2012, das kürzlich bereits als „Release-Kandidat“ zum Testen veröffentlicht wurde. Es soll im September allgemein verfügbar werden, wie Microsoft heute auf der weltweiten Partnerkonferenz in Toronto verlauten ließ.

Die von Windows 8 bekannte Metro-Oberfläche soll es auch für Serveradministratoren geben

In der ersten Augustwoche soll der Nachfolger des Windows Server 2008 fertig gestellt sein und in die Herstellung übergeben werden. Parallel dazu wird es auch für Windows 8 ein „Release to Manufacturing“ (RTM) geben, auf das Geschäftskunden mit Volumenlizenzen kurz darauf Zugriff erhalten sollen. Etwas später als das Server-Betriebssystem, Ende Oktober, soll Windows 8 dann allgemein verfügbar werden - in 109 Sprachen und in 231 Märkten weltweit.

Wie bei Windows 8 verringert Microsoft auch beim neuen Windows Server 2012 die Zahl der Editionen – auf nur noch vier. Demnach wird es keine Enterprise-Version mehr geben, sondern nur die Editionen Datacenter und Standard, die sich allein in punkto Virtualisierung unterscheiden. Ausgedient hat auch der Windows Small Business Server, der eine Lizenz für einen Exchange Server enthielt und jetzt durch Windows Server Essentials ersetzt wird – mit einer festen Zahl Client-Zugriffslizenzen und etlichen Einschränkungen. Es bleibt der Foundation-Server als OEM-Angebot für Hardwarehersteller.

Die Standard-Edition kostet in den USA 882 Dollar, die Datacenter-Edition 4.809 Dollar und Essentials 425 Dollar. Im Endeffekt verbirgt sich dahinter eine erkleckliche Preiserhöhung. Je Lizenz dürfen jeweils maximal zwei physische Prozessoren verwendet werden. Wer mehr Prozessoren in einem System nutzen will, benötigt weitere Lizenzen.

Das neue Betriebssystem verbessert u.a. die Virtualisierung mit Hyper-V und erlaubt die Verwaltung mit Powershell 3.0, Hinzu kommen neben den offensichtlichen Änderungen an der optionalen GUI-Oberfläche, die sich am kachelartigen Metro-Design orientiert, auch ein neues Speichermanagement sowie als Nachfolger des Dateisystems NTFS das Resilient File System (ReFS), das auch für Windows-Clients und im letzten Schritt für Boot-Festplatten geplant ist.

Das nächste Release des Host Integration Servers (HIS 2010 R2) soll übrigens gemeinsam mit dem Biztalk Server 2010 R2 etwa ein halbes Jahr nach dem neuen Windows-Server auf den Markt kommen; beide werden das neue Betriebssystem unterstützen. Das ist für Midrange-Anwender relevant, die mit diesen Microsoft-Produkten die Brücke zum System i schlagen, denn die aktuellen Versionen dieser Produkte laufen nicht auf dem Windows Server 2012, wohl aber deren nächstes Release. Aussagen zur Kompatibilität der neuen Releases mit Biztalk Server 2010 und HIS 2010 auf dem Windows Server 2010 gibt es übrigens noch nicht, weil beide noch in der Entwicklung sind.

www.microsoft.de

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Opens external link in new windowDas Release-Timing für Windows 8

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Bildquelle: Microsoft

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