Insgesamt sogar rund 7000 Rechnungen gehen täglich per Brief, per Fax oder elektronisch bei Hapag-Lloyd ein, etwa 3000 davon papiergebunden oder als PDF-Dokument. Nun sollen auch diese nicht EDI-gebundenen Rechnungen automatisiert werden, ganz gleich über welche Eingangskanäle sie das Unternehmen erreichen, um welche Dokumententypen es sich handelt oder in welchem Datenformat die Rechnung vorliegt. Die Buchhaltung von Hapag-Lloyd scannt die Papier- und Faxrechnungen ein. Von da ab läuft der gesamte Folgeprozess, angefangen von der Übernahme in das System bis hin zur Prüfung und Archivierung.
Bei manchen Landesgesellschaften von Hapag-Lloyd erfolgen mittlerweile rund 60 Prozent der papiergebundenen Rechnungen als Dunkelbuchung. So will der Konzern bei bestellbezogenen Rechnungen ohne Preis- oder Mengenabweichungen Zeitaufwand sparen.
Die dabei eingesetzte Software von Seeburger ist komplett in das bestehende SAP-System integriert und arbeitet mit dem Reederei-eigenen Frachtinformationssystem zusammen. Das System wird mittlerweile in 36 Ländern mit 46 Buchungskreisen genutzt.