Die deutsche Traditionsmarke Brita ist in vielen Ländern für den Tischwasserfilter bekannt.
Die deutsche Traditionsmarke Brita ist in vielen Ländern bereits Synonym für den Tischwasserfilter. Das Familienunternehmen agiert in über 60 Ländern und stand vor der Herausforderung, seinen Mitarbeitern eine reibungslos funktionierende und stets personalisierte IT-Umgebung zur Verfügung zu stellen. Dabei stellt das Unternehmen seine PC-Anwendungen schon seit Jahren über Citrix-Technologie bereit: Rund 20 Geschäftsapplikationen sind den Anwendern über eine zentrale Citrix-XenApp-Serverfarm zugänglich. Ein Großteil der IT-Arbeitsplätze am Firmenhauptsitz in Taunusstein ist heute mit Thin Clients ausgestattet. Daneben gibt es noch rund 100 PCs mit lokal installierten Applikationen sowie derzeit rund 150 Notebooks.
Die IT-Abteilung von Brita hatte in der bestehenden Umgebung mit zwei Herausforderungen zu kämpfen: Zum einen klagten die Mitarbeiter über zu lange Anmeldezeiten beim Zugriff auf die Citrix-Umgebung. Zum anderen hatten viele Benutzer Anpassungsschwierigkeiten, wenn sie zwischen PCs, Notebooks und Thin Clients hin und her wechselten. Der Grund dafür waren die inkonsistenten Benutzereinstellungen der unterschiedlichen Umgebungen. Office-Konfigurationen oder Internet-Favoriten, die der Mitarbeiter etwa auf seinem Notebook gespeichert hatte, standen innerhalb der Citrix-Benutzersitzung nicht zur Verfügung.
Brita entschied sich daher, das anstehende Upgrade auf Windows Server 2008 R2, Citrix XenApp 6.0 und Microsoft Office 2010 mit einer Neuausrichtung des Profilmanagements zu verbinden. „Unser Ziel war, dass die Anwender künftig einheitliche Benutzereinstellungen vorfinden – egal von welchem Ort oder mit welchem Endgerät sie sich an unserem Netzwerk anmelden“, erklärt Dirk Fischer, Director International IT Infrastructure bei Brita. „Gleichzeitig wollten wir den Login-Prozess beschleunigen, um so den Benutzerkomfort zu erhöhen.“
Der IT-Partner Huber S-Consulting empfahl dem Unternehmen in dieser Situation den Einsatz des AppSense Environment Managers. Die Lösung soll die gesamten Benutzereinstellungen eines Anwenders von der Desktop-Umgebung entkoppeln und es ermöglichen, die User-Daten unabhängig von Betriebssystem und Anwendungen zu verwalten. Durch diesen Ansatz der User-Virtualisierung sollen sich die Benutzereinstellungen nicht nur zentral managen und speichern lassen, sondern auch dynamisch mit unterschiedlichen Desktop-Umgebungen verbinden.
Nach einem erfolgreichen Praxistest war Brita von den Möglichkeiten der AppSense-Technologie überzeugt. In gemeinsamen Workshops analysierten die Projektpartner dabei jede einzelne Anwendung, um die individuellen Benutzereinstellungen festzulegen, die der Environment Manager in seiner zentralen Datenbank erfassen soll. Gleichzeitig wurden Informationen identifiziert, die nicht notwendigerweise im Benutzerprofil gespeichert werden müssen – auf diese Weise konnten die Profile erheblich verschlankt werden.
„Durch den Einsatz des AppSense Environment Managers ist es uns gelungen, den Login-Vorgang für unsere Benutzer von über 90 Sekunden auf 35 bis 40 Sekunden verkürzen“, berichtet Dirk Fischer. „Dabei machen sich nicht nur die schlankeren Benutzerprofile bemerkbar. Der Environment Manager ist zudem in der Lage, Anmeldeskripte parallel abzuarbeiten. Ein weiterer Vorteil ist, dass nicht alle Personalisierungsdaten beim Login-Vorgang geladen werden – applikationsspezifische Benutzereinstellungen ruft die Lösung erst beim Start der jeweiligen Anwendung ab.“
Während die Mitarbeiter sich über die kurzen Anmeldezeiten und die durchgängige Personalisierung freuen, profitiert die IT-Abteilung von effizienteren Administrationsmöglichkeiten. Die gesamte Profilverwaltung unter Citrix XenApp wird durch den Environment Manager visualisiert, viele typische Anpassungen lassen sich in der übersichtlichen Management-Umgebung ganz ohne Scripting-Aufwand erledigen.
Im Zuge des Migrationsprojekts hat Brita darüber hinaus den AppSense Application Manager eingeführt. Dieser verhindert zum einen, dass Fremdanwendungen in die Umgebung eingeschleust werden. Zum anderen ist er für die Lizenzkontrolle innerhalb der Citrix-Umgebung zuständig: Er stellt sicher, dass nur berechtigte Benutzer mit bestimmten Applikationen wie etwa Microsoft Project arbeiten können. Dirk Fischer möchte die Technologien nicht mehr missen: „Mit der User-Virtualisierung haben wir ein höheres Qualitätsniveau bei der Profilverwaltung erreicht und sowohl die Stabilität als auch den Benutzerkomfort verbessert.“
Die Brita GmbH
Branche: Konsumgüter
Gründung: 1966
Hauptsitz: Taunusstein (bei Wiesbaden)
Mitarbeiter: in Deutschland rund 540, weltweit rund 1.000
Im Internet: www.brita.de
Bildquelle: Brita