KMG nutzt Live-Conferencing-Dienst

Auf einen Schlag dabei

Bei der Klitschko Management Group (KMG) ist der ­Terminkalender immer gut gefüllt. Neben Meetings mit Sponsoren stehen häufig Pressekonferenzen vor und nach den Boxkämpfen von Wladimir und Vitali Klitschko auf dem Programm. Für ein Treffen mit Journalisten nutzte die KMG kürzlich erstmals einen Live-Conferencing-Dienst.

Boxhandschuhe, Bildquelle: iStockphoto.com/Bliz

Wenn Wladimir oder Vitali Klitschko im Ring stehen, ist das Interesse groß: In der Regel verfolgen bis zu 15 Mio. Zuschauer die Kämpfe live im Fernsehen. Hinter den Kulissen gilt es für die KMG, die Interessen von vielen Beteiligten unter einen Hut zu bringen. Der Gesprächs- und Abstimmungsbedarf vor und nach den Kämpfen ist groß. Verträge mit den Gegnern müssen ausgehandelt und Sponsoren informiert werden. Auch die Medien wollen auf dem Laufenden bleiben: Wer ist der Gegner? Wann findet der Kampf statt? „Bei vielen Themen ist es uns wichtig, mit den Beteiligten an einem Tisch zu sitzen. Telefonkonferenzen alleine reichen häufig nicht aus“, sagt Bernd Bönte, Managing Director der KMG. Gleichzeitig sind Vor-Ort-Treffen nicht immer möglich – besonders dann, wenn die Gesprächspartner aus ganz Deutschland anreisen. Dann müssen sie nämlich ausreichend Zeit für die An- und Abreise mitbringen, obwohl der Termindruck unter Umständen groß ist. Darüber hinaus sind immer mehr Reisebudgets begrenzt.

Als Alternative zu persönlichen Vor-Ort-Treffen nutzt die KMG den Live-Conferencing-Dienst Telepresence von der Telekom. Für virtuelle Meetings in größerer Runde mietet sie zum Beispiel komplett ausgestattete Telepräsenzräume in Hotels. So werden Treffen von Angesicht zu Angesicht schnell und unkompliziert über mehrere Standorte hinweg möglich. Die Teilnehmer lädt die KMG per E-Mail zum Treffen ein, startet die Videokonferenz per Knopfdruck und zahlt dafür pro Stunde. „Einfacher geht es nicht – weder für uns noch für unsere Gesprächspartner“, so Bernd Bönte weiter.

Pressekonferenz 2.0

Diese Erfahrung machten kürzlich auch rund 40 Sportjournalisten. Wladimir und Vitali Klitschko hatten die Pressevertreter einige Tage nach dem Sieg von Wladimir Klitschko über David Haye zu einer Pressekonferenz via Telepräsenz eingeladen, um über sportliche Höhepunkte und zukünftige Kämpfe der beiden Boxchampions zu berichten. Die Redakteure waren über sechs Videokonferenzstandorte in Hotels in Bonn, Hamburg, Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Ismaning bei München verteilt. „Die Qualität bei der Übertragung war gut und vor allem haben wir uns dabei sehr wohl gefühlt“, sagt Wladimir Klitschko. Sein Bruder Vitali ergänzt: „Wir können damit viele Menschen auf einmal erreichen. Und sie sparen Zeit und Reisekosten.“ Das kommt Redakteuren zum Beispiel dann entgegen, wenn sie schnell ihren Beitrag schreiben müssen.

Bei Telepresence sorgen bis zu 65 Zoll große, hochauflösende Plasmabildschirme für ein besonderes Konferenzerlebnis. High-Definition-Kameras, hochwertige Mikrofone und Lautsprecher lassen den Eindruck entstehen, als würden sich alle Teilnehmer im selben Raum und nicht Hunderte Kilometer voneinander entfernt befinden. Gestik, Mimik und Stimmlage der Teilnehmer kommen voll zur Geltung. Für eine ungestörte Übertragung der Bilder sorgen dedizierte Anschlüsse, die die Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s im Up- und Download durch das Netz schicken.

Systeme für alle Anforderungen

Mit Hilfe von virtuellen Konferenzen Reisezeit zu sparen und Kosten zu senken – dass das möglich ist, davon sind auch immer mehr Unternehmen überzeugt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Coleman Parkes Research. 45 Prozent der Firmen in Europa glauben, dass sie mit dem Einsatz von Videokonferenzen Geld einsparen können. Die Telekom unterstützt die Unternehmen mit dem passenden Portfolio. Erhältlich sind kleine Arbeitsplatzsysteme mit 22- oder 24-Zoll-Monitoren für ein bis zwei Teilnehmer pro Standort oder große Systeme mit bis zu drei 65-Zoll-Bildschirmen und mehreren HD-Kameras. Für Firmen, die sich in einer kleinen Runde mit fünf bis sechs Teilnehmern virtuell treffen, kommt das neue System MX200 infrage. Der Anbieter liefert hier einen 42 Zoll großen Bildschirm plus Weitwinkel-HD-Kamera. Gesteuert wird das System über ein Touchpad. Eine Nummer größer und daher gut geeignet für kleinere Konferenzräume sind Telepresence-Systeme mit zwei 52-Zoll-Bildschirmen. Hier haben die Konferenzteilnehmer auf dem einen Monitor ihre Gesprächspartner im Blick. Auf dem zweiten Bildschirm lassen sich Dokumente, Bilder und Präsentationen parallel zum Gespräch zeigen und bearbeiten.

Um Telepräsenz zu nutzen, sind weder hohe Investitionen noch großes Know-how notwendig. Denn die Systeme lassen sich als Komplettpaket zum monatlichen Festpreis mieten. Neben der Technik vor Ort liefert der Anbieter die Infrastruktur, den Aufbau und die Wartung der Systeme sowie das Buchungs- und Abrechnungssystem. Oder Unternehmen nutzen – genauso wie die KMG – Telepresence-Räumlichkeiten wie zum Beispiel in den Lindner Hotels, den Commundo Tagungshotels oder in der Bayarena in Leverkusen. Gebucht werden die Räume dann online über ein Webportal. Und für Firmen, die bereits Videokonferenzlösungen nutzen und sich die Investition in neue Systeme sparen wollen, besteht ab sofort die Möglichkeit, diese an die Telepräsenzplattform anzubinden. Das Angebot gilt zum Beispiel für Geräte von Polycom oder Tandberg. So können sich die Unternehmen besser mit anderen Firmen, Kunden oder Partnerfirmen vernetzen. Ob die bestehenden Systeme mit der Plattform kompatibel sind, prüfen die Techniker im Vorfeld. Um sie zu betreiben, buchen die Unternehmen dann nur noch einen neuen dedizierten Anschluss bei der Telekom.

 

KMG
Die Klitschko Management Group (KMG) haben Vitali und Wladimir Klitschko gemeinsam mit ihrem Manager Bernd Bönte 2007 gegründet. Heute ist das Unternehmen an den Standorten Hamburg, Los Angeles und Kiew vertreten. Im Fokus stehen große Boxevents. Angefangen bei den Vertragsverhandlungen mit Gegnern, über die Hallenbuchung, dem Ticketing und Marketing bis hin zur Pressearbeit ist die KMG für alles verantwortlich, wenn Vitali und Wladimir Klitschko in den Ring steigen. Außerdem ist die Agentur im Consultingbereich tätig und unterstützt Firmen, die einen Einstieg in den osteuropäischen Markt planen.
Im Internet: www.k-mg.de

 

Bildquelle: iStockphoto.com/Bliz

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