Rob Johnson als neuer CEO ernannt

Aus Emerson Network Power wird Vertiv

Das zuvor unter dem Namen Emerson Network Power bekannte Unternehmen, das nun an Platinum Equity verkauft wurde, ernennt Rob Johnson zum neuen CEO und startet offiziell eine Kampagne zum Rebranding als eigenständiges Unternehmen unter dem Namen Vertiv.

Rebranding

Rebranding gestartet: Aus dem Unternehmen Emerson Network Power wird nun Vertiv.

Vertiv ist ein globaler Anbieter geschäftskritischer Infrastrukturtechnologien für zentrale Anwendungen in Rechenzentren, Kommunikationsnetzwerken und gewerblichen sowie industriellen Umgebungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Columbus (US-Bundesstaat Ohio) beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter und unterhält mehr als 25 Produktions- und Montagestandorte auf der ganzen Welt.

Platinum Equity übernimmt das Unternehmen von Emerson zu einem Transaktionswert von über vier Mrd. US-Dollar, wobei Emerson eine Minderheitsbeteiligung am Unternehmen behält.

Rob Johnson war zuletzt Operating-Partner bei Kleiner Perkins Caufield & Byers und zehn Jahre lang für American Power Conversion (APC) tätig, einen Anbieter von Rechenzentrumsinfrastrukturen. Er war President und CEO von APC, als das Unternehmen im Jahre 2007 für 6,1 Mrd. US-Dollar an Schneider Electric veräußert wurde. Während seiner Zeit bei APC war er außerdem General Manager der unternehmenseigenen Sparte „Availability Enhancement Group“.

Bryan Kelln, Partner und President Portfolio Operations bei Platinum Equity, hält Rob Johnson wegen seiner Führungsqualitäten und seiner technischen Erfahrung für geeignet in seiner neuen Führungsrolle bei Vertiv. „Rob Johnson vereint Branchen-Know-how, geschäftlichen Sachverstand und Unternehmergeist“, so Kelln. „Für das Unternehmen bietet sich eine Chance zum Wandel.“

Neben seiner Karriere bei APC bekleidete Rob Johnson außerdem Führungspositionen bei der Consolidated Container Corporation, einem Anbieter von Verpackungslösungen aus Hartkunststoff. Im Jahre 1989 gründete er die System Enhanced Corporation (SEC), die Software- und Hardware-Lösungen für unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) entwickelte. Im Jahre 1997 wurde das Unternehmen an APC verkauft.

Rob Johnson selbst betrachtet den Wechsel zu einem neuen Eigentümer als einmalige Gelegenheit für das Unternehmen: „Hier bietet sich die Chance zum Neuanfang für ein Unternehmen, das bereits so gut im Rennen liegt. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen, wenn wir gemeinsam dieses neue Kapitel in der Geschichte des Unternehmens aufschlagen“, so Johnson.

Vertiv will an das Portfolio aus Produkten und Service-Angeboten für Stromversorgung, Thermal Management und IT-Management anknüpfen, das ehemals unter dem Namen Emerson Network Power verkauft wurde, darunter die Marken Asco, Chloride, Liebert, Netsure und Trellis. Bereits im November 2013 hatte Platinum Equity eine Mehrheitsbeteiligung am Geschäftsbereich Embedded Computing and Power von Emerson erworben, der später in Artesyn Embedded Technologies umbenannt wurde.

Vertreten wird Vertiv durch Vertriebs- und Service-Mitarbeiter in allen größeren Ländern. Dahinter stehen über 255 Service-Zentren weltweit mit 3.000 Technikern im Außendienst und über 400 Mitarbeitern im technischen Support.

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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