Bayerische Landesbodenkreditanstalt

Automatisiertes Forderungsmanagement

Der Innobis AG und ihrem Partner der Abit GmbH ist die Prozessautomatisierung im Forderungsmanagement bei der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt gelungen. Zukünftig sollen hier rund 90 Prozent aller Geschäftsvorfälle, die im Zusammenhang mit der Ausfallforderungsbearbeitung zwischen Abit und SAP stehen, durch Schnittstellen vollautomatisch ablaufen.

Dazu führten Innobis und Abit gemeinsam die Software Abit Recht mit Schnittstellen zum SAP-Modul für die Darlehensverwaltung (SAP FS-CML) ein. Nach der Testphase mit über 400 Testfällen in unzähligen Varianten sei das System zur Produktivsetzung bereit, so die Anbieter.
 
Uwe Krumey, Direktor Zentralbereich Kreditprüfung, Sanierung, Sicherheitenverwertung, Intensivbetreuung Bayern bei der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt, erklärt: „Die Einführung der Software im Zusammenspiel mit den entwickelten Schnittstellen wird zukünftig einen Großteil an Handarbeit ersparen. Es ist gelungen, den vollständigen Satz von Geschäftsvorfällen im Zusammenhang mit der Ausfallforderungsbearbeitung durch Schnittstellen lückenlos zu unterstützen.“
 
Dieses Projekt ist eingebettet in ein Gesamtprojekt zur Ablösung des bisherigen Kernbank-Systems zur Darlehensverwaltung durch eine SAP-Banking-Lösung. Die Projektleitung übernahm dabei die Steria Mummert Consulting AG.
 
Brücke für reibungsloses Forderungsmanagement

Bei der Abwicklung und Verwaltung von Forderungen aus gekündigten Darlehen ziehen gesetzliche Rahmenbedingungen und komplizierte Vertragsverhältnisse mit Geldgebern aufwändige Abwicklungs- und Betreuungsprozesse nach sich. Dies war Grund für die Landesbodenkreditanstalt, ihr Forderungsmanagement mit der Spezialsoftware abzubilden, die in der Lage ist, diese komplexen Prozesse zu bewältigen.
 
Der SAP-Dienstleister Innobis wurde mit einer Machbarkeitsstudie und der anschließenden Anbindung der beiden Systeme über eine Schnittstellenintegration beauftragt. 8.700 sogenannte notleidende Forderungen bei der Landesbodenkreditanstalt, darunter leistungsgestörte, gekündigte und abgeschriebene Forderungen, sprachen für die Notwendigkeit der Schnittstelle zwischen Abit Recht und SAP. Denn die Einführung einer Software für Forderungsmanagement ohne automatische Schnittstellen zum Kernbank-System führt oftmals zu Abstimmdifferenzen, die teils aufwändig zu bereinigen sind.
 
Bidirektionale Schnittstellenfunktion

Die Lösung soll zukünftig unter anderem zur Überwachung von Zahlungsvereinbarungen und Terminen, zur Forderungsberechnung oder zur Unterstützung von Maßnahmen der persönlichen Vollstreckung bei leistungsgestörten Darlehen verwendet werden. Das führende System ist hier das SAP FS-CML, aus dem der jeweilige aktuelle Rückstand pro Darlehen und die eingehenden Zahlungen der Kunden zur Überwachung in Abit Recht übertragen werden. Die Schnittstellen sollen zwischen der bilanziellen Darstellung im SAP-System und der schuldrechtlichen Darstellung der Forderungen in Abit Recht in beide Richtungen vermitteln können.


www.labo-bayern.de

www.abit.de

www.steria-mummert.de

www.innobis.de

Bildquelle: Jürgen Grüneisl  / pixelio.de

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