Nachgefragt bei Christopher Rheidt, Utax

Bessere Vernetzung der Output-Systeme

Interview mit Christopher Rheidt, Geschäftsführer der Utax GmbH Norderstedt

Christopher Rheidt, Utax

Christopher Rheidt, Geschäftsführer der Utax GmbH Norderstedt

IT-DIRECTOR: Welche neuen Technologien verändern aktuell den Markt für Output-Geräte?
C. Rheidt:
Im Fokus stehen weniger Innovationen in der Hardware, sondern bei Softwarelösungen sowie deren Beitrag zur Vernetzung der Output-Systeme untereinander und mit mobilen Geräten. Für Manager und IT-Entscheidungsträger gewinnen vor allem intelligente Managed Document Solutions (MDS) an Bedeutung, denn nach wie vor ist die Steigerung der Leistungsfähigkeit der IT-Infrastruktur bei gleichzeitiger Kostensenkung ein zentrales Thema.

Bei Utax unterscheiden wir zwischen direkten Kosten, die beim Drucken und Kopieren pro Seite anfallen und indirekten Kosten, die durch Wartung, Behebung von Störungen und Steuerung im Tagesgeschäft entstehen. Wir haben daher das MDS-Tool „Smart“ entwickelt, mit dem Unternehmen ihre direkten und indirekten Kosten reduzieren können und zugleich eine Möglichkeit finden, die Leistungsfähigkeit der installierten Systeme zu kontrollieren. Das Tool ermöglicht eine schnelle und vor allem herstellerübergreifende Erfassung und Analyse der im Netzwerk angeschlossenen Output-Systeme und eine zentralisierte Administration. Auf diese Weise werden IT-Administratoren finanziell und operativ entlastet.

IT-DIRECTOR: Welche Print Services werden seitens der Anwenderunternehmen momentan vor allem nachgefragt?
C. Rheidt:
Dies sind vor allem Anwendungen, die die Voraussetzungen für einen digitalen Workflow schaffen. Speziell in diesem Segment haben wir unser Portfolio in den letzten zwei Jahren ausgebaut und kooperieren mit Anbietern wie Abbyy, Docuware und NSi. Ebenso steigt die Nachfrage nach Lösungen für sicheres, vertrauliches Drucken. Speziell kleine und mittlere Unternehmen suchen nach maßgeschneiderten Konzepten, die sich ihrem Bedarf und finanziellen Möglichkeiten anpassen. Unseren Kunden wollen wir den Einstieg in Archiv- und Sicherheitsanwendungen so einfach wie möglich machen. Auch die Kosten müssen überschaubar bleiben. Deshalb haben wir aktuell vier verschiedene Lösungspakete entwickelt, die an Druck- und MFP-Systeme gekoppelt werden können und die Out-of-the-box schnell und einfach für mehr Ordnung, Sicherheit oder Komfort am Arbeitsplatz sorgen und auch damit Nutzen und Leistungsfähigkeit der Systeme erhöhen.

IT-DIRECTOR: Mit welchen Lösungen bzw. welcher Strategie tragen Sie dem Trend des „Mobile Printing“ heute schon Rechnung?
C. Rheidt:
Smartphones und Tablets gehören mittlerweile fast zu den wichtigsten Standardwerkzeugen im Büro. Wir bieten bereits mit „TA/Utax Mobile Print“ eine App an, die Tablets und Smartphones mit Druckern und Multifunktionssytemen verbindet, die sich im lokalen Netzwerk befinden. Die App ist kostenfrei für iOS und Android verfügbar. Zudem ist es einfach und schnell möglich, hiermit gespeicherte Dokumente und Bilder in Druckform auszugeben und zu präsentieren. Damit erhöhen wir den Nutzen und Einsatzmöglichkeiten der Mobilgeräte und machen die tägliche Arbeit für die Anwender produktiver.

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