Steigende Datenmengen, Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und zunehmende Vielfalt an Datenquellen und –typen stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. In einer breit angelegten Studie wurden IT-Verantwortliche aus neun Ländern sowie unterschiedlichsten Branchen zu ihrer Datenmanagementstrategie befragt.
Im Ergebnis zeigt sich ein deutliches Problembewusstsein für das Thema Big Data. So sieht in Deutschland die Mehrheit (63%) der befragten Unternehmen für sich einen hohen oder sehr hohen Handlungsbedarf. Die Untersuchung zeigt, dass in deutschen Unternehmen 43 Prozent der Befragten In-Memory-Technologien zur Datenauswertung bereits im Einsatz haben oder dies für die nahe Zukunft planen.
Das In-Memory-Prinzip ermöglicht die Analyse großer und komplexer Datenmengen innerhalb kürzester Zeit. Die Nutzungsszenarien gehen dabei über die reine Beschleunigung bestehender Geschäftsprozesse hinaus. Unternehmen sehen in In-Memory-Technologien erstmalig die Möglichkeit intelligenter Analysen, die die Grundlage für neue Produkte und Services bieten können.
Laut Studie verweisen 90 Prozent derjenigen, die In-Memory bereits nutzen, auf gute und sehr gute Erfahrungen. Ein Drittel der Befragten sehen den Einsatz von In-Memory-Anwendungen bevorzugt in performancekritischen Bereichen. Bei der Umsetzung von Big-Data-Lösungen würde sich rund die Hälfte der Befragten in Deutschland von externen Dienstleistern unterstützen lassen. Dagegen würden nur 7 Prozent einen Einkauf der Auswertungen als komplette Dienstleistung vorziehen.
Die international bekanntesten In-Memory-Anwendungen sind laut Studie Microsoft SQL Server 2012 (67%), SAP Hana (63%) und IBM Solid DB (33%). Damit kann SAP Hana bereits ein Jahr nach Einführung eine große Bekanntheit bei der relevanten Zielgruppe vorweisen. Insgesamt erwarten 19% der Befragten, dass SAP Hana Standarddatenbank im SAP-Umfeld wird.
Die Studie „Quo vadis Big Data“ liegt zum Download bereit unter: www.t-systems.de/bigdata
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