IT-DIRECTOR: Inwiefern fragen Anwenderunternehmen heute noch Hardware nach – etwa unter dem Aspekt, dass sie beim flexiblen Auslagern der IT in eine Cloud keine eigenen Hardware-Ressourcen mehr vorhalten müssen?
J. Mecke: Das Auslagern der IT in die Cloud wird von vielen Kunden im Moment „beobachtet“. Im Zuge ihrer regulären Austauschzyklen, die meist im Abstand von drei Jahren erfolgen, ersetzen viele Kunden bestehende IT-Komponenten durch noch leistungsfähigere Systeme. So modernisieren die Unternehmen automatisch in Richtung Platzersparnis, „Cloud-Readiness“ und Energieeffizienz.
IT-DIRECTOR: Welche Hardware-Projekte setzen Großunternehmen aktuell am häufigsten um?
J. Mecke: Derzeit sind es vorwiegend Server- und Storageprojekte, mit dem Ziel, dem re-zentralisierten Computing-Ansatz gerecht zu werden. Rechnerkapazität verschwindet aus der Fläche und konzentriert sich auf die Datenzentralen. Dabei gewinnen leicht skalierbare Lösungen deutlich an Bedeutung, weil Kapazitätsprognosen sehr schwierig zu treffen sind: Die IT erfüllt in den Unternehmen zunehmend strategische Aufgaben und muss sich kurzfristigen Aktionen und Bedürfnissen flexibel anpassen.