04.04.2017 Mit Zertifizierung zum IT-Job

CompTIA bei IT-Akademie Dr. Heuer

Von: Arno Laxy

IT-Wissen und praktische Fähigkeiten vermitteln für das IT-Berufsleben – dieser Aufgabe hat sich die IT-Akademie Dr. Heuer verschrieben. Dabei verwendet sie Schulungsprogramme und Zertifizierungen von CompTIA.

Die IT-Akademie Dr. Heuer hat sich auf Aus- und Weiterbildung von IT-Fachkräften spezialisiert und ist an Standorten nahe den Universitäten in Bochum, Düsseldorf, Duisburg und Dortmund präsent. Bei der Planung der Kursinhalte beobachtete Akademiegründer Dr. Heuer die Anforderungen auf dem IT-Stellenmarkt ebenso wie die IT-Herstellerzertifizierungen und stieß dabei immer wieder auf CompTIA. Ihm war klar, dass er diese Zertifizierungen, auch für seine Fortbildungen nutzen würde: „Das CompTIA-Portfolio ist international bekannt und anerkannt und passt gerade im Bereich IT-Grundwissen sehr gut.“ Zunächst wurde CompTIA A+ oder Network+ aufgenommen, die allgemeines Basiswissen für die IT und für Netzwerke vermitteln – vor allem interessant für die Gruppe der Berufseinsteiger. Später kamen die Linux-Zertifizierungen hinzu, die in Zusammenarbeit mit dem Zertifizierungsträger LPI entwickelt wurden.

Schnell ins Programm genommen

Der Organisationsaufwand im Vorfeld der Zusammenarbeit war überschaubar. Das lag nicht zuletzt daran, dass der Bildungsträger bereits Schulungen in den Bereichen Netzwerke, Betriebssysteme, Software-Entwicklung und anderen im Programm hatte und sich kontinuierlich mit organisatorischen Anforderungen des Fachunterrichts im IT-Bereich beschäftigte. Auch Linux-Unterricht gab es schon; dieser musste nur an die spezifischen Inhalte der Zertifizierung angepasst werden. Personell waren keine signifikanten Anpassungen nötig: das qualifizierte Lehrpersonal war bereits vorhanden.

Die IT-Branche ist sehr dynamisch, was häufig Änderungen im Lehrplan und im Lehrprozess erfordert. Zertifizierungsprogramme müssen daher regelmäßig, meist alle zwei Jahre, angepasst werden, um die veränderten Technologien abzubilden. Mit ihren Kursen will die IT-Akademie ihre Teilnehmer bestmöglich qualifizieren, damit sie eine berufliche Chance im IT-Arbeitsmarkt haben. Die Zertifizierungen von CompTIA und anderen Anbietern unterstützen bei diesem Ziel, da die Teilnehmer mit den erfolgreich abgeschlossenen Zertifizierungen ihren Kenntnisstand international unter Beweis stellen. Für die Teilnehmer ist die Zertifizierung eine Art Eintrittskarte ins Bewerbungsgespräch bei den Unternehmen und letztlich zum angestrebten Arbeitsplatz.

Von der IT-Weiterbildung zu umfassender Fortbildung

Begonnen hat die IT-Akademie Dr. Heuer mit Weiterbildungsangeboten für IT-Fachkräfte im Bereich Netzwerktechnologie mit den Serverbetriebssystemen Windows und Linux und mit Backoffice-Software. Daraus entstand ein Weiterbildungspaket zum „Netzwerkspezialist für heterogene Netzwerke aus Windows- und Linux-Systemen“. Später schnürte die Akademie ein zweites Paket aus Microsoft- und Cisco-Technologie mit zwei Zertifizierungen in einem Kurs, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Während sich diese Kurse an IT-Fachkräfte richteten, ergänzte das Schulungshaus sein Angebot später mit der Fachinformatikerausbildung für Menschen, die Interesse an der Systemintegration oder Anwendungsentwicklung haben.

Mit der Integration der Zertifizierungen in die IT-Ausbildung geht die IT-Akademie über den Branchenstandard hinaus – mit Erfolg, denn rund 80 Prozent der Personen, die sich hier umschulen oder weiterbilden lassen, bestehen die Prüfung und werden erfolgreich vom Arbeitsmarkt aufgenommen. Heuer: „Bei allen Kursen ist es für uns zentral, dass unsere Teilnehmer nach erfolgreicher Zertifizierung wirklich sattelfest in ihrem Thema sind. Man kann sich durchaus mit Prüfungskatalogen vorbereiten und die Prüfung bestehen. Aber das heißt noch nicht, dass das Auswendiggelernte auch angewandt werden kann. Das ist meiner Erfahrung nach nur ein Durchklicken von Antworten, ohne dass der Prüfling wirklich weiß, was er da tut.“ Im Gegensatz dazu muss sich bei ihm der Lernende das Wissen aneignen, welches hinter der Zertifizierung steht. Daher ist der erste Schritt ein Lehr- und Lernprozess, bei dem die IT-Inhalte vermittelt werden, also Theorie und Praxis. Erst im letzten Schritt geht es um die Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung. Ein Nachweis, der ohne Substanz ist, hilft niemandem.

Vom Studienabbrecher zum gut bezahlten Fachinformatiker

In den verkürzten Ausbildungen oder Umschulungen trifft man auf Menschen ohne reguläre IT-Ausbildung, z.B. auch Studienabbrecher aus technischen Fächern der benachbarten Hochschulen Bochum, Dortmund, Essen und Düsseldorf. Mit der Ausbildung zum Fachinformatiker eröffnen sich für sie attraktive Berufsperspektiven. An den Kursen nehmen aber auch Menschen teil, die bereits zehn Jahre in einem technischen Bereich, z.B. in der CNC-Programmierung, gearbeitet haben und nun richtige Softwareentwicklung mit modernen objektorientierten Sprachen und Entwicklungsumgebungen lernen wollen; sie besuchen folglich die Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung.


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