14.02.2017 Leichtere Verwaltung der virtuellen Desktops

Darum vertraut BS City Nord auf Tintri

Die neu geschaffene Berufsschule BS City Nord in Hamburg setzt Tintri ein, um Performance, Stabilität, Skalierbarkeit und Verwaltung seiner VDI-Umgebung zu verbessern.

Die Planung für VDI sah vor, in einem nächsten Schritt 350 weitere Desktops einzusetzen, um schlussendlich in der Zukunft alle 700 Desktops über Thin Clients virtualisieren zu können.

Die Berufsschule City Nord wurde erst im August 2015 gegründet, nachdem zwei vorher bestehende Berufsschulen zusammengeführt wurden. Die neue, konsolidierte Schule im nördlichen Hamburg verbindet somit die Stärken und Traditionen der früheren Einrichtungen. Solange ein kompletter Neubau für die Schule noch in der Bauphase ist, geht der Lehrbetrieb an vier Standorten der beiden Schulen weiter, die für diesen Zweck eigens renoviert wurden. Auch die Schulverwaltung und das Rechenzentrum wurden fürs Erste in einem der bisherigen Hauptstandorte untergebracht. Das neue, zentralisierte Rechenzentrum wurde von Grund auf neu aufgebaut, um die IT-Infrastruktur für die Lehre der gesamten Organisation zu stellen, die aus 2.500 Schülern und 120 Lehrern besteht. Zwei kleinere Satellitenrechenzentren wurden an zwei kleineren Standorten eingerichtet.

Die virtualisierte Infrastruktur der Schule besteht aus 150 vollkommen virtualisierten Desktops und 30 virtualisierten Servern. Hinzu kommen 700 ältere, hardware-basierte Desktops, die jedoch zum Teil zentral verwaltet werden. Die Berufsschule hatte im Jahr 2012 Nutanix-Appliances mit vier ESXi-Nodes installiert, die jeweils fünf 1-TB-HDDs und eine 300-GB-SSD enthielten und gesamt 20 TB an Speicher boten. Der Speicher wurde mit dem ESXe-Server via NFS als ein Datastore über 10 GbE verbunden. Dieser Aufbau stellte sich jedoch beim Betrieb mit virtualisierten Anwendungen als problematisch heraus. Es gab in jeder Phase der Erstellung neuer VMs anhaltend Probleme.

Neues VDI-Projekt verlangte leistungsfähigen Speicher


Die Planung für VDI sah vor, in einem nächsten Schritt 350 weitere Desktops einzusetzen, um schlussendlich in der Zukunft alle 700 Desktops über Thin Clients virtualisieren zu können. Das bestehende System erwies sich jedoch als unfähig, den bereits virtualisierten Teil der Infrastruktur zu unterstützen und hinderte die Schule daran, in die nächste Phase virtueller Desktops einzutreten. Eines der größten Probleme bestand in einer hohen Latenz, die von 12 bis 500 Millisekunden reichte. Zusätzlich wurden teilweise Daten nicht korrekt gespeichert und konnten nicht wiederhergestellt werden. Controller-VMs stürzten nahezu wöchentlich ab und verursachten Probleme auf Hardware-, Software- und Verwaltungsebene.

Michael Rompa, der IT-Manager der BS City Nord, zieht Bilanz über die Herausforderungen des bestehenden Speichers: „Die Performance war einfach nicht gut genug. Die Latenzen waren zu hoch und insgesamt war das System nicht so zuverlässig, wie wir es erwarten und benötigen. Wir entschlossen uns deshalb, das System mit etwas Schnellerem und Zuverlässigerem zu ersetzen, obgleich es noch relativ neu war. Das neue System sollte einfacher skalierbar und verwaltbar sein, um uns für die nächste Phase unseres VDI-Projektes bereit machen zu können, bei dem weitere 350 virtuelle Desktops ausgerollt werden sollten.“

VM-zentrischer löst hyperkonvergenten Speicher ab


Auf der Suche nach einer neuen Speicherlösung holte sich das Team Rat bei einer anderen Lehreinrichtungen, die ihre Speicherprobleme bereits erfolgreich mit VM-zentrischem Speicher von Tintri gelöst hatte: die Hochschule für Wirtschaft und Management in Essen. Das Team der BS Nord besuchte die Ruhrmetropole, um sich die Lösung im Betrieb anzusehen und mit den dortigen Projektleitern und IT-Managern über ihre Erfahrung mit der Lösung zu sprechen. Die Hamburger waren von dem, was sie live sahen, beeindruckt.

Die Installation war in Zusammenarbeit mit einem Tintri-Techniker in 15 Minuten erledigt. Anschließend testete das Team die Lösung mehrere Wochen lang eingehend, bevor man sich entschied, den Speicher, der zuvor Teil des Nutanix-Systems war, durch ein VMstore-T850-Hybrid-Storage-Array zu ersetzen. Die Installation und Konfiguration waren in wenigen Minuten erledigt. Nach dem Kopieren der Daten vom File-Server wurde die vorherige PoC-Maschine von den ESX-Servern entfernt und alle Workloads wurden ohne jede Unterbrechung für Nutzer auf die neuen Lösung verschoben. Rompa zeigte sich insbesondere vom Setup des Systems beeindruckt: „Das Einrichten der Lösung war intuitiv und kann sogar gelingen, ohne ein Virtualisierungsexperte zu sein.”

Performance erhöhte sich um rund 40 Prozent


Die Verbesserungen der Speicherumgebung zeigten sich sofort und die Performance erhöhte sich generell um ca. 40 Prozent. Der Zugriff auf Daten war schneller, genauso wie die Anmeldezeiten für VDI-Nutzer. Die Neuerstellung von VMs, auch in hoher Anzahl, war für Admins ebenfalls einfacher und ging schnell von der Hand. Michael Rompa zieht Bilanz: „Das neue System hat das Vertrauen in unsere IT wiederhergestellt und unser Team muss sich nicht ständig um das System sorgen. Wir haben nun genug Performance und Kapazität und können die Anzahl unserer VDI-Nutzer mit der T850 jederzeit einfach erhöhen.“

Bildquelle: Thinkstock/Valueline

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