In-Memory-Technologien, Big Data & Co.

Datenturbo auch für das ERP-System

Immer mehr Software-Anbieter entdecken In-Memory-Technologien für sich – und dies längst nicht nur bei der Auswertung von Big Data im Business-Intelligence-Umfeld (BI).

Turbo, Bildquelle: Thinkstock/iStockphoto

In-Memory-Technologien gelten nun auch im ERP-Bereich als Datenturbo.

In-Memory-Technologien sind altbekannt. Bereits in den 90er-Jahren wurden diese erstmals im Softwarebereich angewandt und seitdem von so manchem Anbieter in die Produktpalette integriert. Den Durchbruch schaffte die Technik allerdings erst in den vergangenen Jahren. Vor allem im Business-Intelligence-Umfeld und hier insbesondere aufgrund des exorbitanten Datenwachstums – Stichwort Big-Data-Analyse – kommen die Vorteile der Lösung zum Zuge.

„Daten-Booster“ für sämtliche Applikationen

Mit dem nächsten Entwicklungsschritt der Technologie könnte sogar ein Paradigmenwechsel einhergehen. Denn künftig sollen nicht nur Finanzbuchhaltung, Controlling oder Marketing von der Technologie profitieren, sondern sämtliche Geschäftsbereiche eines Unternehmens. Nämlich dann, wenn der „Daten-Booster“ für sämtliche Applikationen im Enterprise-Resource-Planning-Umfeld (ERP) Anwendung findet. Damit bekäme dann auch der Begriff „Echtzeit“ einen neuen Stellenwert, denn dank In-Memory-Technologien erfolgen Datenabrufe nicht mehr in Sekundenschnelle, sondern könnten sogar in den Millisekundenbereich vordringen.

Doch Geschwindigkeit allein reicht nicht aus, um das Beste für das Business herauszuholen. Vielmehr müssen die auf einer intelligenteren Datenanalyse basierenden und damit wesentlich zügiger getroffenen Entscheidungen auch im operativen Bereich zeitnah umgesetzt werden. Dabei müssen vor allem die dahinter gelagerten Prozesse – beispielsweise in der Produktion oder der Lieferkette – ebenfalls pfeilschnell reagieren können, um geänderte Kunden- oder Produktstrategien sofort umsetzen zu können.

Der IT-Markt selbst scheint die Chancen von In-Memory-Technologien zu erkennen. Setzen doch bereits Sicherheitsanbieter auf Big-Data-Analysen, um Angriffe auf beziehungsweise Schwachstellen in IT-Infrastrukturen schneller aufzuspüren. Dennoch ist das aktuelle Angebot noch ausbaufähig und die Branche wird sicherlich in naher Zukunft noch so manche Neuheit präsentieren. Bis dahin erfahren Sie hier mehr über den aktuellen Stand vom In-Memory-Einsatz im ERP- sowie BI-Umfeld.

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