29.08.2017 Internationale Zwei-Lieferanten-Strategie

Deichmann modernisiert Kassenhardware mit 4POS

Die Deichmann-Guppe, Europas größter Schuheinzelhändler, nimmt in ihren europäischen Filialen eine neue Kassenhardware des Schweizer Herstellers 4POS in Betrieb. Deichmann setzt damit auf eine Dual-Vendor-Strategie im Bereich Hardware.

4POS-Kassensystem bei Deichmann

Ausschlaggebend für die Auswahl und Entscheidung für 4POS war das maßgeschneiderte Angebot des schweizerischen Herstellers.

Das über die letzten Jahre kontinuierliche Wachstum der Deichmann-Gruppe führte zu der erforderlichen Größe und Skalierung, um im Zuge der anstehenden Modernisierung der Kassenausstattung erstmalig eine „Zwei-Lieferanten-Strategie“ umzusetzen. Diese verknüpft mehrere Vorteile: Wirtschaftlichkeit, Innovationskraft und Wettbewerb zwischen den Partnern sowie aktives Management zur Reduktion von Klumpenrisiken. Der Rollout der neuen Hardware von 4POS begann im letzten Jahr in der Schweiz und in Tschechien in den diversen Deichmann-Formaten und wird auch zukünftig in einigen Filialen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern fortgesetzt.

Ausschlaggebend für die Auswahl und Entscheidung für 4POS war das maßgeschneiderte Angebot des schweizerischen Herstellers, der die individuellen Anforderungen von Deichmann umsetzen konnte. Darüber hinaus überzeugte die auf europäische Expansion ausgerichtete Wachstumsstrategie des Schweizer Herstellers von kunden- und designorientierten Kassensystemen, der bereits Einzelhändler wie Migros, NKD und Hornbach zu seinen Kunden zählt.

Ganz ohne Kabelsalat


Die neue Hardware-Plattform basiert auf der Intel-i5-Skylake-Prozessorgeneration. Das lüfterlose Design gewährleistet laut Anbieter eine hohe Systemverfügbarkeit. Ein 19-Zoll-Bedienerscreen und ein 15-Zoll-Kundendisplay erleichtern dem Verkaufspersonal die Arbeit und das Verkaufsgespräch mit dem Kunden. Der Bildschirmstandfuß aus Glas und Metall zeichne sich durch Qualität und ansprechende Optik aus. Drucker und Scanner seien durch eine Glaswand vom Kunden getrennt. Sie hätten einen festen Platz und es seien keine Kabel auf dem Tisch zu sehen. Dadurch sei der Kassenplatz jederzeit aufgeräumt.

„Die neue Hardware bedeutet für uns ein zweites Standbein zu haben, was unsere hohen Anforderungen an die Investitionssicherheit und Stabilität geschäftskritischer Systeme erfüllt. Das gibt uns das Gefühl einer Sicherheit, da wir um die mit der Strategie verbundene noch höhere Verbindlichkeit unserer Geschäftspartner bzw. Lieferanten wissen. Wir fahren über die gesamte Gruppe in der Zukunft beide Lösungen durch eine hohes Niveau an Synergien parallel, wobei wir in den meisten Ländern bzw. Märkten zur Betriebskostenoptimierung auf jeweils eine der beiden Lösungen setzen“, erklärt Uwe Metz, Leiter IS-POS bei Deichmann.

Bildquelle: 4POS

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