Um möglichst schnell optimale Hilfe zu bieten, benötigt das Unternehmen ein ausfallsicheres, flexibles Netzwerk, das auch die gleichzeitige Nutzung von Anwendungen und Daten zuverlässig ermöglicht. Das Unified Computing System von Cisco gewährleistet nun eine höhere Effizienz der Mitarbeiter und damit eine zügige, kompetente Unterstützung der Kunden.
Es gibt viele Gründe, warum Kreditnehmer ihren Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen können. Moderne Finanzdienstleister setzen dann nicht auf Konfrontation, sondern auf Kooperation. „Zwangsmaßnahmen sind für alle Beteiligten die schlechteste Variante“, erklärt Eckhard Blauhut, Geschäftsführer der Servicing Advisors Deutschland GmbH. „Stattdessen setzen wir auf einvernehmliche Lösungen.“ Um Kreditnehmern optimal zu helfen, müssen die Mitarbeiter von Servicing Advisors schnell und zuverlässig auf verschiedene Informationsquellen, Datenbanken und Anwendungen zugreifen können. Das war in der Vergangenheit nicht mehr gewährleistet, da die 47 genutzten physikalischen Server veraltet waren und häufig ausfielen. Dies führte zu hohen Wartungs- und Betriebskosten sowie zu großem Zeitaufwand für die IT-Administration.
Um Zuverlässigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit zu erhöhen, wollte Servicing Advisors die Anzahl der Server deutlich reduzieren und die Infrastruktur konsolidieren. Weitere Anforderungen lauteten: geringerer Aufwand für Wartung und Management, höhere Flexibilität sowie schnelle Bereitstellung von Testsystemen für interne und externe Präsentationen.
„Nach einer Vorauswahl von vier Herstellern haben wir uns für die Lösungen von Cisco entschieden“, sagt Dirk Simon, Bereichsleiter IT bei Servicing Advisors. „Unser Technologiepartner Solveos hat die zuverlässigen, homogenen Netz- und Telefoniesysteme des Anbieters empfohlen. Zudem überzeugten uns geringe Kosten, innovative Funktionen sowie das Gesamtkonzept mit NetApp und VMware.“
Die Installation mit Migration dauerte nur drei Monate. Zwei redundante Rechenzentren in Frankfurt am Main besitzen nun je ein hochverfügbares Cisco UCS 5104 Bladecenter mit UCS 2104XP FabricInterconnects. Die Blades enthalten insgesamt 10 CPUs mit 60 Kernen und etwa 1,5 TB RAM. Darauf laufen fünf virtualisierte VMware ESXi 4.1-Cluster mit Windows Server 2008 R2, auf die alle bestehenden Anwendungen migriert wurden. Zwei Cisco UCS C200 Rackmount Server dienen als zusätzliche Backup-Lösung.
„Unsere Mitarbeiter sind von der neuen Lösung absolut begeistert“, berichtet Eckhard Blauhut. „Sie können ihre Aufgaben durch nunmehr deutlich reduzierte Antwortzeiten und doppelte Performance viel schneller erledigen. Zudem benötigen wir erheblich weniger Strom und erreichen unsere Green IT-Ziele sowie gleichzeitig eine erfreuliche Kostenreduzierung.“ „Zu den zahlreichen Vorteilen der neuen Infrastruktur gehören auch die konsolidierte, flexible Bereitstellung der Ressourcen, einfache Konfiguration mit Serviceprofilen sowie zentrale Netzwerkadministration per Mausklick“, so Dirk Simon. „Unsere Mitarbeiter können selbst von zu Hause aus sowie unterwegs per Blackberry oder Tablet-PC stabil auf Daten zugreifen. Durch Klonen und Anonymisieren der Produktivsysteme stellen wir extrem schnell Testumgebungen bereit.“
Aufgrund der äußerst sensiblen Daten nutzt Servicing Advisors aus Sicherheits-, Compliance- und Datenschutzgründen ausschließlich eine Private Cloud. Doch eine Handels- und Vermarktungsplattform für Investoren soll in Zukunft auch per Hybrid Cloud verfügbar sein. Zudem soll ein neues ECM-System dafür sorgen, dass die Finanz-Feuerwehr noch schneller helfen kann.
Die Servicing Advisors Deutschland GmbH ist eine Kreditservice-Gesellschaft und beschäftigt sich insbesondere mit der Betreuung leistungsgestörter gewerblicher und wohnwirtschaftlicher Immobiliendarlehen (sogenannten Non Performing Loans – NPL’s) sowie der Verwertung der als Sicherheiten dienenden Immobilien. Als ein Gemeinschaftsunternehmen der Eurohypo AG, Citigroup und Capmark Financial Group Inc. erwirtschaftet sie für Ihre Kunden mit modernen Prozessen und Systemen einen erheblichen Mehrwert. Insgesamt rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Zentrale in Frankfurt am Main sowie in Niederlassungen in Hamburg und Köln beschäftigt. Die Gesellschaft wurde im Jahre 2005 gegründet und hat seitdem mehr als 30.000 Fälle erfolgreich betreut. Außerdem wurden mehr als 1.000 Immobilien für Investorenportfolien angekauft und dabei vier Immobiliengesellschaften komplett verwaltet.
Bildquelle: Davide Guglielmo/stock.xchng