Die richtige Plattform im Blick: Gute BI-Lösungen müssen Daten direkt in logische Visualisierungen umwandeln.
Für jeden Anwendungsfall ein eigenes Tool im Unternehmen zu implementieren, wäre eine Möglichkeit. Doch das würde zu einer komplexen Applikationslandschaft und einer Inkonsistenz zwischen den einzelnen Datenmodellen führen, die ein umfassendes Governance Framework ausschließt. Wie könnte die Alternative aussehen? Um sämtliche Anwendungsfälle in eine zentrale Lösung zu integrieren, müssen sich IT-Entscheidungsträger von traditionellen BI-Lösungen verabschieden. Was Unternehmen benötigen, ist ein plattformbasierter BI-Ansatz, der mehrere Kriterien erfüllt.
Die Quelle der Daten – intern oder extern – darf für Business Intelligence keine Rolle spielen. Datensets jeglichen Formats müssen aus einem Pool in die Business-Intelligence-Lösung extrahiert werden können. Offene und standardisierte Schnittstellen sollen gewährleisten, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
Im Gegensatz zu hierarchischen oder abfragebasierten Auswertungsmethoden fördert eine assoziative Datenanalyse die Erkenntnis von neuen Zusammenhängen zwischen den Daten. Sicherheit und Datenschutz haben bei BI-Lösungen höchste Priorität. Es geht nicht nur darum, wer auf Daten zugreift. Sondern vielmehr: Auf welche Daten genau und mit welcher Absicht? Ein flexibles policy-basiertes Governance Framework für alle Anwendergruppen bildet die Grundlage für ein starkes Sicherheitsmodell. Diese Basis ist wichtig, damit Anwender ohne Bedenken intuitiv mit der BI-Lösung arbeiten können. Intuitiv bedeutet, dass die Nutzer Daten auf eigene Faust aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten können. Sie benötigen also keine vorgefertigten Bausteine oder starre Berichte, um zu Analysen zu kommen. Business Intelligence muss dem Anwender die Möglichkeit bieten, zu neuen Erkenntnissen zu kommen – Stichwort Self-Service.
Datenanalysen sind nur dann sinnvoll, wenn sie schnell und einfach verständlich sind. Deshalb müssen gute BI-Lösungen Daten direkt in logische Visualisierungen umwandeln. Das können klassische Diagramme und Graphen sein, Geovisualisierungen oder Scatterplots. Auch hier zählt der Self-Service-Gedanke: Visualisierungen via Drag-and-Drop erweitern und durch einen Klick auf die Grafik zurück zur Datenquelle. Auch ungeübte BI-Nutzer sollen anhand von Visualisierungen schnell zu neuen Erkenntnissen kommen. Darüber hinaus müssen Visualisierungen teilbar – auch mit Anwendern ohne Lizenzen – und in Websites integrierbar sein.
Dies ist ein Artikel aus unserer Print-Ausgabe 12/2015. Bestellen Sie ein kostenfreies Probe-Abo.
Überdies ist die Mobilität der Lösung essentiell. Es geht nicht nur darum, die Software über ein Smartphone anzeigen zu können – sie muss für die Nutzung über verschiedene Endgeräte ausgelegt sein. Datenvisualisierungen werden von Vertrieblern auf Tablets zu Kundenterminen mitgenommen; das Management will unterwegs auf alle Daten zugreifen können. Auch der Zeitfaktor spricht für die Mobilität: Viele Verantwortliche müssen innerhalb eines Tages Entscheidungen treffen, immer unter der Voraussetzung, dass die erforderlichen Daten zur Verfügung stehen. Mit mobiler Self-Service-BI wird dies möglich.
Auch BI-Anwender wollen ihre Analysen und die Geschichten (Storytelling) hinter ihren Daten mit anderen teilen. Kollaboration spielt eine wichtige Rolle im Entscheidungsprozess und damit auch für die BI-Lösung. Die Verantwortlichen müssen bei der Auswahl einer BI-Lösung auf Folgendes achten: dass die Technologie den Anwender am Punkt der Entscheidungsfindung durch neue Erkenntnisse so umfassend wie möglich unterstützt.
Auf diese fünf Aspekte sollten IT-Entscheidungsträger bei der Auswahl einer BI-Lösung Wert legen:
Quelle: Qlik
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