14.03.2017 IFS-Lösung optimiert Geschäftsprozesse

Diesen wichtigen Baustein legt Heinz-Glas für Industrie 4.0

Heinz-Glas, Anbieter in der Herstellung und Veredelung von Glasflakons und -tiegeln für die Parfüm- und Kosmetikindustrie, hat sich für die Einführung von IFS Applications 9 entschieden. Mit der ERP-Lösung baut das Unternehmen eine zukunftsfähige Systemlandschaft auf, die sein internationales Wachstum unterstützen und die Basis für künftige Industrie-4.0-Projekte legen soll.

Heinz-Glas, mit einer fast 500 Jahre zurückreichenden Glasmachertradition der Familie Heinz, gehört zu den Weltmarktführern in der Herstellung und Veredelung von Glasflakons und -tiegeln für die Parfüm- und Kosmetikindustrie.

Heinz-Glas mit Stammsitz im oberfränkischen Kleintettau ist weltweit aktiv und verfügt über 16 Standorte in zwölf Ländern rund um den Globus. Zur Modernisierung seiner Systemlandschaft startete das Unternehmen das Projekt „Hermes“. Dessen Ziel ist es, ein veraltetes Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) samt diverser Sub-Systeme abzulösen und im Einklang mit den strategischen Unternehmenszielen durch eine zukunftsfähige ERP-Lösung zu ersetzen. Bei der Auswahl dieser Lösung, die von der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT in Bayreuth begleitet wurde, setzte sich IFS mit Applications 9 in einem strengen Verfahren gegen zahlreiche Mitwerber durch.

Zu den zentralen Anforderungen an das neue ERP-System gehören u.a. hohe Benutzerfreundlichkeit, flexible Erweiterbarkeit und die Abdeckung landesspezifischer Regularien. Eine gruppenweit einheitliche Datenhaltung soll außerdem die Transparenz erhöhen und eine zielgerichtete Unternehmenssteuerung fördern. Darüber hinaus bildet das ERP-System einen wichtigen Baustein für die Realisierung künftiger Industrie-4.0-Konzepte von Heinz-Glas. Deshalb muss es in der Lage sein, unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse zu integrieren und mit den Systemen von Wertschöpfungspartnern zu synchronisieren.

Die neue Lösung wird ein breites Spektrum an Unternehmensprozessen unterstützen, heißt es, darunter Rechnungs- und Personalwesen, Engineering, Produktion, Supply Chain, Sales und Service, Instandhaltung sowie Geschäftsprozess-, Dokumenten- und Qualitätsmanagement. Im ersten Schritt werde die Software an den vier deutschen Glas- und Veredelungsstandorten des Unternehmens eingeführt; der Go-Live sei für das dritte Quartal 2018 geplant. Danach werden die internationalen Rollouts folgen.

„Applications 9 hat uns mit seinem Abdeckungsgrad unserer Anforderungen überzeugt. Die Schichtenarchitektur der Software sorgt außerdem für Update-Fähigkeit und bietet uns damit Zukunftssicherheit“, sagt Carletta Heinz, Inhaberin bei Heinz-Glas. „Mindestens genauso wichtig war aber die Tatsache, dass die Chemie zwischen dem Anbieter und uns einfach passt. Unser gemeinsames Team hat von Anfang an harmoniert.“

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