Rossmann betreibt heute in sechs europäischen Ländern 3.253 Drogeriemärkte.
Hintergrund für dieses Projekt ist die Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV), die im Dezember 2014 in Kraft trat. Zu den erfassten Artikeldaten gehören u.a. Energie- und Nährwerte, die Produktherkunft und das Verzeichnis der Zutaten und Informationen zu Stoffen, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen könnten. Die Informationen werden zentral verwaltet und stehen für Kanäle wie beispielsweise den Internetshop zur Verfügung.
Mit Stibo Systems hat Rossmann einen Partner gefunden, der mit seinem Master-Data-Management-System Step eine Lösung mit Flexibilität und Skalierbarkeit bietet. In der ersten Projektphase lag der Schwerpunkt auf der systemseitigen Umsetzung der lebensmittelspezifischen Produktinformationen und auf der Abbildung der Nährwertdeklaration. In weiteren Projektphasen soll die Lösung zu einer zentralen Drehscheibe für Stammdaten ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen die Prozesse zur Qualitätssicherung der in den unterschiedlichen Unternehmensbereichen bei Rossmann verwendeten Daten weiter verbessert werden.
„Insgesamt vertreiben wir europaweit rund 17.000 Artikel in unseren 3.253 Drogeriemärkten. Hinzu kommt der Onlineshop. Wir wollten eine Lösung, die eine Vielzahl an Datenbeziehungen verarbeiten kann und die multi-channel-fähig ist“, sagt Dr.-Ing. Sebastian Meyer von Rossmann, der die Einführung des PIM verantwortet. Die Umsetzung der Aufgabe war u.a. deshalb schnell möglich, weil Anforderungen von Rossmann überwiegend durch Konfiguration innerhalb der Lösung von Stibo Systems umgesetzt werden konnten. Darüber hinaus sichern die konfigurierbaren Regeln und Workflows die Datenkonsistenz in allen relevanten Unternehmensbereichen.
Bildquelle: Rossmann