Zentrale in München

DTM errichtet ITK-Infrastruktur für ADAC

Für die neu errichtete ADAC Zentrale in der Münchener Hansastraße hat die DTM Datentechnik Moll GmbH die gesamte Kommunikationsverkabelung sowie die Kabel- und Rack-Infrastruktur für zwei Rechenzentren errichtet.

  • Der Haupteingang zur ADAC Zentrale an der Hansastraße.

  • Rückseite der passiven DTM-Verkabelungsracks im RZ und die Leitungsverlegung mit Klettbändern.

DTM verbaute dabei 494 Kilometer Kupferkabel, 36 Kilometer Lichtwellenleiter, 21 Kilometer Telefonkabel sowie 20.044 Stück RJ45-Buchsen. Um Leistungsreserven für die zukünftige Entwicklung der ITK-Technik zu schaffen, wurde die ADAC Zentrale flächendeckend mit einer 10-Gbit/s-Infrastruktur verkabelt. Alle Komponenten sind für die Kat. 7,  die Kabel sogar für Kat. 7A ausgelegt, somit ist eine Migration von RJ45 auf z.B. ein Tera-Interface möglich.

Als Serverracks für die zwei redundant ausgelegten Rechenzentren und für die Etagenverteiler in dem Gebäude lieferte der Anbieter insgesamt 215 seiner STV-45n-Standverteiler-Grundmodule, die je nach Einsatzzweck mit Standardkomponenten maßgeschneidert ausgerüstet wurden.
 
Die Kupferkabel wurden in 9715 Teillängen vorkonfektioniert, die Lichtwellenleiter in 225 Teillängen und die Telefonkabel in 82 Teillängen. Die Vorkonfektionierung ist Bestandteil der ins Projekt integrierten Qualitätssicherung. 
 
Ein Bestandteil der Qualitätssicherung ist die Inspektion des Gewerks während des gesamten Bauprozesses durch die unabhängigen Experten des Prüfinstituts GHMT AG. Dadurch, dass GHMT bereits nach einzelnen Bauabschnitten deren hohe Qualität bescheinigte und Teilabnahmen durchführte, konnte auf Anhieb eine mangelfreie und zeitsparende Endabnahme durch die ARGE ADAC Züblin erfolgen.
 
Dank termingerechter Abnahme der Infrastruktur war das Fazit der Auftraggeber positiv: „Bei dem Neubau hat sich gezeigt, dass man diesem Dienstleister viel Verantwortung überlassen kann“, resümiert Christopher Lill, der als Mitarbeiter der ADAC Bautechnik die Interessen des Bauherrn in der ARGE Neubau ADAC Zentrale mit dem ausführenden Baupartner Züblin vertritt.
 
Günter Breil, der als Leiter Rechenzentrum beim ADAC maßgeblich an der Formulierung der Qualitätsanforderungen des ADAC für die ITK-Anlagen der neuen Zentrale beteiligt war, erklärt dazu: „Je mehr Firmen im Zuge einer ARGE auf einer Baustelle zugelassen und überwacht werden müssen, desto komplexer wird das Projekt. Hätten wir beim Bau des Rechenzentrums Lieferanten und Errichter für Racks und Kabel separat beauftragen müssen, wären Reibungsverluste sehr wahrscheinlich gewesen. Dass der Anbieter beides aus einer Hand leisten kann, war für uns ein entscheidender Vorteil.“

www.adac.de
www.dtm-group.de

Bildquelle: ADAC / DTM

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