Auf Cloud Computing mit Pironet NDH gesetzt

Erneuerung des Corporate Network

Die Malteser Deutschland setzen bei der IT-Vernetzung ihrer bundesweit rund 400 technisch angebundenen Standorte und beim Zugriff auf ihre Cloud-Computing-Lösungen auch künftig auf Pironet NDH.

Netzwerk, Bildquelle: Thinkstock/iStock

Sämtliche Krankenhäuser sollen nun über eine 100-Mbit/s-Anbindung an das Malteser-Netz sowie einen Internetzugang aus dem RZ der Pironet NDH verfügen.

Im Zuge der Verlängerung des bestehenden Vertrages um weitere drei Jahre erneuerte der IT-Dienstleister das Corporate Network der Hilfsorganisation und führte an allen Standorten Upgrades durch, um die Leistungsfähigkeit des gesamten IT-Netzes zu erhöhen. Sämtliche Krankenhäuser sollen nun über eine 100-Mbit/s-Anbindung an das Malteser-Netz sowie einen Internetzugang aus dem Rechenzentrum (RZ) der Pironet NDH verfügen. Über das Corporate Network seien zudem Rettungswachen, Altenhilfeeinrichtungen, Pflegedienste und weitere soziale Einrichtungen eingebunden. „Rund 24.000 Angestellte und 48.000 ehrenamtliche Mitarbeiter an über 700 Standorten, von denen viele im Schichtdienst arbeiten, nutzen rund um die Uhr die IT-Systeme der Malteser. Über das Corporate Network erhalten sie Zugriff auf insgesamt 300 Applikationen, die wir als Cloud-Dienste zur Verfügung stellen“, erläutert Andreas Zander, Leiter IT-Infrastruktur bei der Hilfsorganisation.

Bedarfsgerechte Hybrid-Cloud-Lösung

Parallel zum Netzwerk-Upgrade erneuerten die Malteser im Rahmen ihres Projekts „Smart.IT“ die IT-Infrastruktur durch ein hybrides Cloud-Konzept. Die Mitarbeiter beziehen Kommunikationslösungen wie Microsoft Office 365, Sharepoint, Lync und Exchange aus einer Public Cloud. Demgegenüber werden datenschutzrechtlich kritische Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (EPA) mittels einer Private-Cloud-Lösung verfügbar gemacht, für die die Malteser das Hamburger Hochsicherheitsrechenzentrum der Pironet NDH nutzen. Über die dort bereitgestellten Server greifen rund 1.200 Anwender des medizinischen Personals u.a. auf das zentrale Krankenhausinformationssystem Orbis zu, in dem neben Patientenakten auch ICD-Schlüssel (Diagnosedaten), Laborwerte und weitere sensible Informationen abgelegt sind.

„Die zentrale Private-Cloud-Lösung ermöglicht einen einfachen und sicheren Informationszugang und Austausch der medizinischen Mitarbeiter. Zudem reduziert sich der Administrationsaufwand für uns“, so Andreas Zander. Auch die zahlreichen ehrenamtlichen und dezentral verteilten Mitarbeiter werden künftig im Rahmen von Smart.IT in einem zentralen System erfasst, um ihre Ressourcen besser planen, einbinden und einsetzen zu können. „Dadurch sparen alle Beteiligten Wegzeiten und Kosten. Ohne Cloud Computing und ein leistungsstarkes Corporate Network könnte eine solche Einsatzplanung für die Mitarbeiter nicht funktionieren.“

www.malteser.de
www.pironet-ndh-group.com

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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