Den guten Geschmack im Blick

Garmo setzt auf Axis-Netzwerkkameras

Die Garmo AG ist mit der Marke Gazi Europas größter Vermarkter von Milchprodukten nach türkischer Art. Jährlich bringt das Unternehmen rund 25.000 Tonnen Käse und 25.000 Tonnen Milch und Joghurt in die europäischen Supermarktregale. In der Firmenzentrale in Stuttgart setzt der Lebensmittelhändler auf Sicherheitskameras von Axis Communications, kombiniert mit der Video-Management-Software Aimetis Symphony.

Garmo-Sitz

Die Garmo AG erweitert ihren Firmensitz in Stuttgart um einen Anbau. Auch hier ist ein Einsatz der Sicherheitslösung von Axis Communications und Aimetis geplant.

Die Netzwerkkameras dienen einerseits zum Schutz der Mitarbeiter, Waren und Anlagen sowie auch zur Verbesserung und Kontrolle von Logistikprozessen. Die Garmo AG ist die operative Holding des Garmo-Konzerns und wurde 1975 von Dr. Eduardo Garcia gegründet. Inzwischen ist das Unternehmen führend in Europa für die Vermarktung von ethnischen Milchprodukten. Neben den international anerkannten Qualitätsstandards IFS und BRC erfüllen die Produkte der Unternehmensgruppe auch die Halal-Anforderungen.

Doch nicht nur im Lebensmittelbereich steht die Unternehmensgruppe für Qualitätsstandards, sondern auch im Sicherheitsbereich. So setzt das Stuttgarter Unternehmen seit einiger Zeit auf Netzwerkkameras. Auch hier kommt ein Standard zum Einsatz: Onvif ist ein offenes Industrieforum, das zur Entwicklung eines globalen Schnittstellenstandards für physische IP-basierte Sicherheitsprodukte gestartet wurde. Als einer der Gründer von Onvif im Jahr 2008 setzt Axis nach wie vor bei seinen Produkten den Standard.

Sicherheit im Innen- und Außenbereich


Insgesamt wurden in Stuttgart im Innen- sowie Außenbereich rund 30 Kameras von der Firma Sicherheitsfaktor Treiber GmbH aus Böblingen installiert. Im Innenbereich finden sich die Sicherheitskameras beispielsweise im Kühllager oder an den Rampen. Hier ist es wichtig, dass der Fuhrparkleiter schnell und mit einem Blick auf den Monitor in seinem Büro sieht, welcher LKW an welcher Rampe die Waren ein- oder auslädt. Ein Fehler in diesem Bereich kann umständliche Umlagerung der Ware zur Folge haben. Derzeit gibt es zwölf Rampen, weitere drei Stück sind geplant.

Ein weiterer Einsatzort befindet sich im Bürogebäude: Da sich der Empfang im dritten Stock befindet, filmt eine Kamera am Eingang die Besucher und überträgt das Bild an die Rezeptionistin. Diese kann nach einem visuellen Check die Schiebetür am Eingang öffnen. Im Außenbereich überwachen die Kameras das Geschehen am Hof oder auch an den Grenzen des Areals.

Einen wichtigen Dienst leistet hier die Video-Management-Software „Symphony“. Dank einer Analysefunktion können Ereignisse bzw. Bewegungen definiert werden, bei denen die Aufzeichnung in der Kamera startet. Mittels eines vordefinierten Rasters wird dabei definiert, bei welcher Art von Bewegung die Kamera reagieren soll.

Beispiel Hof: Läuft ein Mitarbeiter über den Platz, reagiert die Kamera nicht. Fährt hingegen ein LKW auf den Hof, startet die Aufzeichnung. Oder im Lagerbereich: Hier wird bei jeder Bewegung aufgezeichnet. Zudem kann der Leiter der IT der Garmo AG, Stefan Greiner, bestimmen, wie viele Sekunden vorher und nachher die Aufzeichnung läuft. „Dies gibt uns wertvolle Informationen über die Logistikprozesse. Beispielsweise ein LKW entlädt seine Ware an der falschen Rampe: Dank der Aufzeichnung sehen wir, wie eben dieser LKW auf den Platz fuhr und warum diese Rampe ausgewählt wurde – weil z.B. vor der anderen noch Mitarbeiter beschäftigt waren“, erklärt Greiner.

Bildquelle: Garmo

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