Neue Marke und eigenständige Gesellschaft

GFT Gruppe bündelt Resourcing-Geschäft in Emagine

Die Stuttgarter Unternehmensgruppe GFT richtet ihren bisherigen Geschäftsbereich "Resourcing" neu aus und operiert ab Februar 2013 als Emagine GmbH. Bereits im vergangenen Jahr hat GFT sein internationales Expertennetzwerk um Engineering-Spezialisten erweitert.

Zudem erschließe das Unternehmen inzwischen vermehrt Kunden aus wachsenden Branchen wie Telekommunikation, Transport und Energie. "GFT wird am Markt vorrangig als IT-Dienstleister für den Finanzsektor wahrgenommen", erklärt Vorstandsvorsitzender Ulrich Dietz. "Mit der Umbenennung kann sich der Unternehmensbereich eigenständig am Markt positionieren und weiterentwickeln." Projekte in der ganzen Welt besetzt Emagine aus acht Büros heraus mit Fachkräften.

In der Vergangenheit hatte sich das Unternehmen größtenteils auf die Platzierung freiberuflicher IT-Spezialisten fokussiert. Dabei erwirtschaftete GFT 2011 im Resourcing-Geschäft einen Umsatz von 156,38 Millionen Euro. Die Umbenennung der bisherigen GFT Resource Management GmbH soll die Gesellschaft unabhängig vom IT-Fokus positionieren und ihr Profil schärfen. "Mit der Taufe von Emagine zeigt GFT: Wir haben die Wachstumsbranchen und das Marktpotenzial der Ingenieure fest im Blick - und beschreiten so den Weg hin zu Komplettanbieter für Spezialisten aus unterschiedlichsten Berufsdisziplinen", Ulrich Dietz.

Mit dieser Strategie will GFT weiter auf den Trend zu flexiblen Arbeits- und Beschäftigungsmodellen als Antwort auf den zunehmenden Fachkräftemangel setzen. "Eine feste Anstellung ist nicht mehr die einzige Alternative", sagt Ulrich Dietz. "Viele Talente wollen bei verschiedenen Kunden und projektbezogen arbeiten. Dabei können sie wertvolle Einblicke gewinnen und ihre wichtigste Währung - ihr eigenes Expertenwissen - sukzessive erweitern. Das trifft sich gut mit dem Bedarf der Unternehmen an mehr Flexibilität. Beides zusammen wird unser Wirtschaftsleben nachhaltig verändern. GFT wird mit emagine diesen Wandel aktiv  mitgestalten."

Unternehmen sollen so die personelle Besetzung ihrer Technologieprojekte schnell und flexibel gestalten und dabei einen messbaren Wertbeitrag für sich erzielen. Hierfür greift Emagine auf ein internationales Netzwerk von Spezialisten im IT- und Engineering-Bereich zurück. Stefan Frohnhoff, Geschäftsführer der Emagine GmbH in Deutschland, sagt: "Wir finden die geeigneten Kandidaten, die optimal passen." Je nach Spezialisierungsgrad des benötigten Profils sollen dem Kunden innerhalb weniger Stunden die Kandidaten präsentiert werden. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Vakanzzeit einer freien Stelle liegt in Deutschland derzeit bei 78 Tagen.

www.gft.com

www.emagine.org

Bildquelle: Souza / pixelio.de

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