Grohe und Securitas setzen auf Unified Communications

Grenzenlose Kommunikation mit UC

Insbesondere in internationalen Unternehmen wie Grohe oder Securitas können ­Unified-Communications-Lösungen (UC) wie etwa Lync heutzutage ihre Stärken ausspielen.

Wasserhahn, Bildquelle: Grohe

Die Grohe AG, ein führender Anbieter von ­Sanitärarmaturen, setzt auf eine UCC-­Lösung aus der Cloud.

Unified Communications and Collaboration (UCC) zählt weltweit zu den größten Wachstumsmärkten im Enterprise-Kommunikationsgeschäft. Allein seit dem ersten Quartal 2013 konnte ein Umsatzzuwachs von 27 Prozent verzeichnet werden. Dies belegt der „Enterprise Communications and Voice Equipment Report 2014“ des Marktforschungsinstituts Infonetics Research. Hintergrund dieser Entwicklung ist der rasante Wandel in der Kommunikationstechnik und der modernen Arbeitswelt: In dem Maße, wie von Mitarbeitern örtliche und zeitliche Flexibilität erwartet wird, verschwindet das klassische Telefon immer häufiger vom Schreibtisch. Der mobile Arbeitsplatz wird zunehmend zur Normalität. Doch daneben hat auch das feste Büro mit PC, Laptop und Videokonferenzanlagen weiter Bestand. Zudem nutzen Mitarbeiter zur Kommunikation immer stärker Messaging oder Chat-Dienste, etwa über die Microsoft-UCC-Lösung Lync. Generell lassen sich diese Welten der verschiedenen Geräte, Plattformen und Dienste mit UCC-Lösungen intelligent integrieren. So verspricht UCC z.B. die einheitliche Erreichbarkeit unter einer Nummer und dies unabhängig vom Endgerät oder Arbeitsort. Zu diesen Funktionen kommen Werkzeuge zur direkten Zusammenarbeit und für den ortsunabhängigen Zugriff auf alle wichtigen Informationen hinzu.

Unternehmen wie der Sanitär-armaturenhersteller Grohe und der Sicherheitsdienstleister Securitas setzen bereits UCC-Lösungen ein. Dabei haben sich beide Häuser für Vodafone als Partner entschieden. Zwei Gründe standen hier bei der Entscheidung im Vordergrund: Der Anbieter offeriert UCC-Lösungen aus einer Hand, wobei diese nicht allein gesicherte VPN-Lösungen (Virtuelles privates Netz) für den Zugriff auf ein Firmennetzwerk sowie ein vielseitiges – auch mobiles – Kommunikationsnetz umfassen, sondern auch das Hosting beinhalten. Dadurch wird der investitionsintensive Betrieb einer eigenen TK-Anlage überflüssig, die Anlage kommt aus der Cloud.

Zudem bietet das Unternehmen durch seine internationale Aufstellung mit eigenen Netzen in 27 Ländern und knapp 50 Partnernetzen auch über Landesgrenzen hinweg Konnektivität aus einer Hand, was insbesondere für Grohe wichtig war. Der Armaturenspezialist hat nicht nur national, sondern auch international Niederlassungen mit unterschiedlichen ITK-Systemen. Um die Kommunikation zu vereinheitlichen und flexibler zu werden, entschied sich die Firma für ein Managed-Service-Modell, das neben einer netzbasierten Telekommunikationsanlage auch gemanagte Videokonferenzlösungen umfasst. Ähnliche Ansprüche hat das Sicherheitsunternehmen Securitas, das in Deutschland mit 120 Standorten vertreten ist. Das Unternehmen arbeitet mit äußerst sensiblen Kundendaten und legt großen Wert auf eine vertrauenswürdige sowie sichere Infrastruktur. Dabei kommt die Lösung Office-Net Enterprise zum Einsatz, die für den Kunden in den deutschen Vodafone-Rechenzentren dediziert gehostet wird.

Das Fundament dieser betrieblichen Kommunikationsanwendung ist eine hochsichere VPN-Lösung, die alle Securitas-Standorte vernetzt. Der Service basiert auf dem MPLS-Standard (Multi Protocol Label Switching) und ermöglicht die Priorisierung von Anwendungen im jeweiligen Firmennetz. Damit können z.B. die für Sprach- oder Videoübertragungen benötigten Übertragungsleistungen standortübergreifend bereitgestellt werden. Dies gelingt über sogenannte Quality-of-Service-Klassen (QoS), die das Anbieternetz bietet. Als Zugangstechniken kommen vor allem leistungsstarke Festverbindungen und SDSL-Anbindungen zum Einsatz. So sind etwa die deutschen Securitas-Rechenzentren über redundante „2 x 100 Mbit/s“-Leitungen an das VPN angeschlossen.

Die Beispiele internationaler Unternehmen zeigen, wie wichtig eine flexible Kommunikationslösung ist. Oftmals sind die verschiedenen Unternehmensstrukturen und Geschäftsbereiche sehr heterogen, so dass sich keine Lösung „von der Stange“ einsetzen lässt. Während ein Unternehmen wie Securitas beispielsweise Instant-Messenger-Services mit einer Präsenzfunktion sinnvoll einsetzt, liegt bei anderen Unternehmen der Schwerpunkt auf der Integration aller Standorte und Mitarbeiter in die Videokommunikation.

 

Über Grohe
Die Grohe AG ist Europas größter Anbieter von Sanitärarmaturen unter einer Marke. Bei einer Präsenz in über 130 Ländern beschäftigt die Grohe Group weltweit rund 9.300 Mitarbeiter, die im Jahr 2013 einen Umsatz von 1,45 Mrd. Euro erwirtschafteten.
Im Internet: www.grohe.com/de

 

Über Securitas
Das Unternehmen ist in Deutschland einer der größten Sicherheitsdienstleister im privaten Sicherheitsgewerbe. In den Notruf- und Serviceleitstellen überwachen Operatoren rund um die Uhr bundesweit mehr als 100.000 Objekte, 50.000 Gefahrenmeldeanlagen und 3.000 Notruf- und Störmeldungen. Täglich erfolgen mehr als 800 Interventionsdienste.
Im Internet: www.securitas.com/de

 

Bildquelle: Grohe

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