Die Wedge-Serie: Cooles Design für Tablets
Tablets ohne alles, mit Tastaturdock und mit Slide-Tastatur auf der Unterseite, das innovative Microsoft Surface, Ultrabooks mit drehbarem Touchscreen - der Gerätezoo für Windows 8 wird immer größer. So gut wie jeder bekannte Hersteller hat eine spezielle Produktlinie für Windows 8 angekündigt.
Besonders beliebt ist die Variante "Convertible-Ultrabook", bei der sich die beiden großen Hardware-Trends der letzten Zeit zusammenfinden. Touch-Bedienung und Hochleistung in einem Gehäuse, das nur noch wenig mehr als ein Kilo Gewicht auf die Waage bringt und ungefähr einen Zentimeter dick ist.
Als vollwertiger PC mit Tablet-Feeling zielen diese Ultrabooks eher auf den Business-Anwender oder den professionellen Nutzer, der Ultramobilität sucht. Die gegenüber einer klassischen Arbeitsstation nur wenig eingeschränkten 13-Zoll-Boliden erlauben mobiles arbeiten wie am Schreibtisch. Dazu gehört immer noch eine Tastatur und auch ohne Maus sind einige Aufgaben nur umständlich zu erledigen.
Dies scheint auch Microsoft zu denken, denn neben der verblüffend praktischen Idee, ein Tablet-Cover mit Tastatur anzubieten, erweitert der "Software"-Riese sein Hardware-Programm. Hersteller von Zubehör war Microsoft schon länger - es gab auch bisher Tastaturen, Mäuse und Cams aus Seattle.
Die neue Produktreihe ist allerdings anders: Bisher standen reine Funktionalität und eine gnubbelig wirkende Ergonomie im Vordergrund. Nun scheint es Microsoft eher um ein möglichst cooles Industriedesign zu gehen. Bereits das Microsoft Surface bot ein Ausblick auf die neue Desinglinie, die Microsoft propagiert: Unterkühlte Eleganz mit deutlich technischer Ausprägung - um es von der Cupertino-Variante der bereits in den 1960er Jahren entworfenen Formensprache von Dieter Rams und Otl Aicher abzuheben.
Jetzt bringt Microsoft zwei neue Produktfamilien auf den Markt: Wedge und Sculpt, jeweils Maus und Tastatur in Bluetooth-Technik. Besonders auffällige Augenfänger sind dabei die Wedge-Geräte: Eine
Maus und eine
Tastatur. Beide richten sich eher an Tablet-Anwender. Die Abdeckung der Tastatur ist zusammengeklappt ein Tablet-Ständer.
Die Wedge-Maus ist für die Zusammenarbeit mit Touchscreen-Geräten optimiert und bietet eine breite Oberfläche für Multitouch-Gesten an der Mauszeigerposition. Zoomen, Swipen und Pinchen sind damit auch ohne Wechsel der Hand zum Touchscreen und sogar ganz ohne dieses Gerät möglich.
Die Sculpt-Serie dagegen erinnert stärker an die klassischen Maus/Keyboard-Kombinationen. Es gibt hier nur wenige Anpassungen an Windows 8, vor allem die zusätzlichen Windows-8-Sondertasten dürften praktisch sein. Entsprechend sind die Sculpt-Modelle deutlich günstiger und richten sich wohl eher an Anwender von klassischen Desktop-PC, die Windows 8 nutzen.
Bildquelle:
Microsoft