Die Umfrageergebnisse dokumentieren, mit welchem Erfolg die befragten Unternehmen ALM-Prozesse (Application Lifecycle Management) wie Anwendungsentwicklung, Nachfrage-, Anforderungs- und Release-Management umsetzen. Bei den für die Produktentwicklung erforderlichen Kernaufgaben sind IT-Abteilungen im Allgemeinen sehr gut aufgestellt. Trotz einer dramatischen Zunahme neuer Technologien — beispielsweise durch Trends wie Cloud Computing oder Mobile Computing — haben IT-Organisationen die einzelnen Schritte der Anwendungsentwicklung gut im Griff. Probleme gibt es allerdings am Ende dieses Prozesses, speziell beim Requirements Management und Release Management, wenn Anwendungen weitergegeben werden. Auf die Frage, wie gut sie diese Aufgaben im Alltagsbetrieb bewältigen, stufen sich alle Umfrageteilnehmer übereinstimmend mit dem niedrigsten Wert ein. Aus Sicht der IT ist die rechtzeitige und fehlerfreie Applikationsbereitstellung das größte Hindernis für ein erfolgreiches Application Lifecycle Management in ihrem Haus.
Die meisten Softwarekosten fallen dabei im laufenden Betrieb nach Installation der Programme an, so dass dem Release Management eine besondere Bedeutung zukommt. Bei der Umsetzung agiler Entwicklungskonzepte hat deshalb die Devops-Bewegung in den vergangenen Jahren stark an Popularität gewonnen, um für eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den Unternehmensabteilungen sorgen zu können. Das Wachstum der Produktionsumgebungen befeuert diesen Trend, und die aktuelle Studie unterstreicht erneut, dass Unternehmen ihren Fokus vermehrt auf Devops-Strategien zur Vermeidung von Brüchen zwischen den meist getrennten Abteilungen Entwicklung und Systemadministration richten sollten.
www.serena.com
Bildquelle: Dieter Schütz/pixelio.de