Eine besondere Herausforderung der Transition der SAP-Landschaft bestand darin, die für die Pharmaindustrie geltenden, strengen Compliance-Richtlinien (GxP) umzusetzen.
Aufgrund enger terminlicher Vorgaben stand das Projektteam von Fujitsu unter hohem Zeitdruck. Um die knappe Deadline einzuhalten, mussten alle Systemkomponenten parallel aufgebaut und getestet werden. Dies gelang mit einer professionellen Organisation wie z.B. einer ausgeklügelten Teamaufteilung in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Bereich von Stada. An drei Wochenenden im Mai und Juni dieses Jahres erfolgte die Übernahme der Systeme SAP ERP, CRM und Business Warehouse, APO, des Solution Manager, SAP for Human Resources inklusive eines HR BW, Adobe Document Services (ADS), des SAP-Portals sowie des russischen SAP-ERP-Systems zuzüglich eines ADS für insgesamt 2.400 Anwender in den produktiven Betrieb. Die eingesetzten Primergy-Server vom Typ RX 300 S8 sollen ein Maximum an Performance und Geschwindigkeit ermöglichen, was auch die Last- und Massetests bewiesen hatten. Diese Transition erfolgte termingerecht mit einem stabilen Betrieb unter guter Performance.
Metrocluster garantiert Hochverfügbarkeit
Gehostet und betrieben wird die SAP-Landschaft in einem gespiegelten Metrocluster der hochsicheren und zertifizierten Rechenzentren in Neckarsulm und Neuenstadt am Kocher. Der Dienstleister garantiert für die sehr geschäftskritische Systemumgebung eine 24/7-Verfügbarkeit von 99,5 Prozent mit einer Reaktionszeit von weniger als 30 Minuten und einer Wiederherstellungsfrist von zwei Stunden. Darüber hinaus ist der IT-Partner mit der Implementierung und dem Betrieb weiterer Stada-Anwendungssysteme beauftragt. Die Architektur bestehend aus Sharepoint, verschiedenen File-Servern und branchenspezifischen Applikationen für die Pharmaindustrie, wie z.B. Informationssystemen für Regulierungsbehörden, wird bis Ende September diesen Jahres in die Rechenzentren überführt.
Bildquelle: Thinkstock/iStock