Avaya baut Rheinbahn-Netzwerk aus

Höhere Bandbreiten gefordert

Aufgrund eines kontinuierlich steigenden Bandbreitenbedarfs setzt die Rheinbahn AG auf ein neues Kommunikationsnetzwerk von Avaya.

  • Die Rheinbahn AG ist der größte Dienstleister im Personennahverkehr des Verkehrsbundes Rhein-Ruhr.

  • Täglich befördern die 716 Busse und Bahnen mehr als 710.000 Fahrgäste in Düsseldorf und in den Kreisen Mettmann sowie Neuss.

  • Das Stellwerk: Die Schaltzentrale im Stadtbahnbetriebshof in Düsseldorf Heerdt

Die Rheinbahn AG ist der größte Dienstleister im Personennahverkehr des Verkehrsbundes Rhein-Ruhr. Täglich befördern die 716 Busse und Bahnen mehr als 710.000 Fahrgäste in Düsseldorf und in den Kreisen Mettmann sowie Neuss. 2012 stiegen hier fast 217 Millionen Fahrgäste ein. Um sämtlichen Anforderungen gewachsen zu sein, ist ein verlässliches und leistungsfähiges Netzwerk unverzichtbar. Gerade angesichts der großen Veränderungen im Firmenumfeld entschied die Rheinbahn 2012, ihr Metro-Campus-Netz gemeinsam mit Avaya von Grund auf zu modernisieren.

Seit 14 Jahren setzt man auf Avaya als Netzwerkausrüster. Im März 2013 wurden nun vier Virtual-Service-Platform-9000-Systeme (VSP 9000) des Herstellers in das bestehende Netzwerk integriert. Ticketverkauf, Abonnentenverwaltung, klassische Unternehmensprozesse und das Qualitätsmanagement – überall gilt es, Abläufe zu automatisieren und Effizienzreserven zu heben. Mit dem Wunsch nach verbesserten Prozessen geht stets auch ein erhöhter Bedarf an Informationstechnik und damit Übertragungskapazität einher – egal, ob es dabei um Kundenservice, Vertriebsunterstützung oder Personaldisposition geht. Das Netzwerk der Rheinbahn integriert neben der Firmenzentrale auch die sechs Betriebshöfe, fünf Kundenzentren, 330 Fahrscheinautomaten sowie die Leitstelle. Der stetige Informationsfluss zwischen diesen bedeutet eine hohe Belastung für das Netzwerk. Daher werden geregelte Prozesse und Strukturen benötigt, um den Datenfluss zu kontrollieren und den Überblick zu behalten.

Rasant steigender Bandbreitenbedarf

Die Fahrgäste werden heute beispielsweise an den mehr als 3.000 Bus- und Bahnhaltestellen mittels Informationsdisplays in Echtzeit über Verspätungen, Ausfälle und spezielle Aktionen informiert. Alternativ stellt man diese Daten auch für Internet und Mobiltelefon bereit und liefert den täglich mehr als 16.000 Besuchern der Webpräsenz so die gewünschten Informationen per Mausklick. Mittelfristig will der Düsseldorfer Verkehrsbetrieb derartige Auskünfte auch auf Monitoren in seinen Bussen und Bahnen anzeigen. Die Fahrgäste können dann jederzeit sehen, wie lange es noch bis zur nächsten Haltestelle dauert, welche Umsteigemöglichkeiten es dort gibt und ob ihr Anschlusszug pünktlich kommt. Services, die auch entsprechende Ressourcen benötigen. „Vor etwa sechs Jahren haben wir in unserem Rechenzentrum etwa 90 virtuelle Server betrieben, heute sind es bereits fast doppelt so viele“, sagt Marcel Lellau, Leiter des Rheinbahn-Rechenzentrums, zum steigenden Bandbreitenbedarf. Mit der VSP 9000 steht eine skalierbare Plattform bereit, mit der sich das Metro-Campus-Netz schrittweise ausbauen lässt. Die neue Netzwerkarchitektur ermöglicht eine bessere Verteilung der Gesamtlast.

Die Virtual Enterprise Network Architecture von Avaya liefert den Düsseldorfern darüber hinaus eine umfassende End-to-End-Infrastruktur, die – vom Rechenzentrum, über das Campus-Netzwerk bis hin zum Verteilerschrank und den Filialstandorten – eine durchgängige Virtualisierung ermöglicht. Dazu bündelt die Architektur sämtliche Netzkomponenten in einem einheitlichen virtuellen Netz. Das senkt Kosten, verkürzt die Implementierungszeit und schließt menschliche Konfigurierungsfehler aus. Mittelfristig will die Rheinbahn ihr Netzwerk durchgängig virtualisieren und so weitere Effizienzsteigerungen ermöglichen. Dank der neuen Netzwerkstruktur ist der Grundstein dafür bereits gelegt.

www.rheinbahn.de

www.avaya.com/de

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