Blumenbecker setzt auf Dell

Homogene IT-Landschaft

Serverlösungen und Workstations spielen in der IT-Infrastruktur der Unternehmensgruppe Blumenbecker eine besondere Rolle.

Fertigung von Schaltanlagen, Bildquelle: Blumenbecker

Durch die Fertigung von Schaltanlagen in eigenen Werken bietet Blumenbecker Komplettlösungen aus einer Hand.

Anlagen und Maschinen für Kunden auf der ganzen Welt automatisieren, Robotiklösungen entwickeln, elektronische Beschaffung, Prüfung, Wartung und Reparatur von industriellen Anlagen und Maschinen sowie Herstellung und Vertrieb von Werkzeugmaschinen, Flughafenbodengeräten und mobilen Hubarbeitsbühnen – all das gehört zum Leistungsangebot der Unternehmensgruppe Blumenbecker mit Hauptsitz im westfälischen Beckum. Im Fokus stehen dabei individuelle Lösungen, bei denen das Unternehmen immer wieder Standards setzt. Ohne eine moderne IT-Infrastruktur wäre das nicht möglich.

Die Automatisierungslösungen der Unternehmensgruppe erstrecken sich über alle Prozessstufen. Dazu gehört etwa die Automatisierung des Rohbaus, die Visualisierung der Fördertechnik, die Datenarchivierung sowie Prüf- und Messmethoden für die Qualitätskontrolle. In einigen Projekten, etwa bei Schaltanlagen, werden Workstations als integrale Bestandteile der Gesamtlösung eingebaut und ausgeliefert. Ferner liefert und programmiert Blumenbecker Roboter für die Lagerwirtschaft und die Automobilindustrie. "Die kontinuierliche Optimierung unserer eigenen Prozesse und die unserer Kunden ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im globalen Wettbewerb“, so Dr. Wolfgang Fink, Geschäftsführer der Gruppe. Und Andre Schleifer, IT-Leiter bei Blumenbecker in Beckum, ergänzt: „Die IT muss daher einen entscheidenden Beitrag zur flexiblen Abbildung und stetigen Optimierung von Geschäftsprozessen leisten.“

Geringer Wartungsaufwand

Für diese komplexen Aufgaben setzt Blumenbecker auf Lösungen und Services von Dell. Alle unternehmenskritischen Applikationen laufen auf Poweredge-Servern und in der Entwicklung kommen Precision-Workstations sowie Optiplex-Systeme der Reihe 990MT zum Einsatz. Dank derer profitiert das Unternehmen von hardwarebasierten Funktionen für ein schnelleres Multitasking und der Kombination von hoher Leistung und niedrigem Stromverbrauch. „In den komplexen Anwendungsumgebungen benötigen wir eine hohe Leistung. Zudem fügen sich die für Konstruktionsaufgaben genutzten Systeme nahtlos in unsere Dell-Infrastruktur ein“, erläutert Andre Schleifer. „Aufgrund der homogenen IT-Landschaft vereinfacht sich der gesamte Administrations- und Wartungsaufwand, und wir arbeiten effizienter als in einer heterogenen Umgebung.“

Erste Erfahrungen sammelten Schleifer und sein Team bereits vor einigen Jahren mit der Installation von Optiplex-Systemen. Heute nutzt Blumenbecker in den deutschen Niederlassungen rund 400 solcher Systeme und etwa 200 Notebooks der Latitude-Serie. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit Service und Support entschloss sich die IT-Abteilung, auch auf die Serverlösungen des Anbieters zu setzen. Die vormalige heterogene Landschaft mit Produkten unterschiedlicher Hersteller und zum Teil selbst zusammengebauten Systemen wurde komplett durch Dell-Lösungen ersetzt.

In der Zwischenzeit ist der Bestand an Servern auf mehr als 40 unterschiedlich ausgestattete Poweredge-Systeme angewachsen, die alle mit Windows Server 2003 oder Windows Server 2008 laufen. „Die Festlegung auf eine einheitliche Infrastruktur mit Standards in den Bereichen Server und Betriebssysteme hat sich bezahlt gemacht. Wir sehen in der täglichen Arbeit über einen längeren Zeitraum, dass sich der Aufwand für Systemmanagement deutlich einfacher gestaltet“, so Schleifer.

ERP-System zur Unternehmenssteuerung

Als ERP-System auf Poweredge-Servern nutzen die Unternehmensbereiche Automatisierungstechnik, Engineering und Technik die Software ProCoS, eine ERP-Branchenlösung für Auftragsfertiger im Anlagen- und Sondermaschinenbau von Blauhut & Partner im bayerischen Egling. Das modular aufgebaute System ermöglicht Blumenbecker die Steuerung aller erfolgskritischen Prozesse. Dies umfasst die Stammdatenverwaltung, die Kalkulation in der Angebotsphase, die Konstruktion, die Fertigung sowie die Material- und Zeitwirtschaft und erstreckt sich bei Bedarf auch auf die Nachkalkulation und das Controlling. Durch die optimale Abstimmung von Servern, Betriebssystem und ERP-Lösung verfügt Blumenbecker über eine einheitliche Plattform zur Unternehmenssteuerung.

Als zweites ERP-System kommt in den Unternehmensbereichen Industriehandel und Industrieservice Microsoft Dynamics NAV (zum Einsatz – ebenfalls auf Dell-Servern. „Hier benötigen wir eine Lösung, die die spezifischen Anforderungen des Handelsgeschäfts aufgreift“, erläutert Schleifer. Eine wichtige Rolle spielt dabei die IT-mäßige Abbildung der Geschäftsprozesse, die über das mehr als 3.000 Quadratmeter große Zentrallager in Soest erfolgen. Aus dem Zentrallager werden sämtliche Standorte von Blumenbecker und Kunden in ganz Deutschland versorgt. Es verfügt über ein Sortiment von bis zu 100.000 Artikeln aus dem Bereich Industriehandel. Das Portfolio reicht von Elektrowerkzeugen über Schweißtechnik und Transportgeräte bis zu Reinigungsgeräten und Ersatzteilen. Die Logistikaufgabe besteht darin, zu gewährleisten, dass alle gängigen Produkte stets vorrätig sind. Zudem garantiert Blumenbecker für 25.000 Artikel aus dem Katalog eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden.


Die Unternehmensgruppe Blumenbecker
Die Gruppe mit Hauptsitz im westfälischen Beckum ist in fünf Bereichen tätig: Automatisierungstechnik, Engineering, Industriehandel, Industrieservice und Technik. Blumenbecker beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von mehr als 100 Mio. Euro, wobei der Großteil auf die Sparten Automatisierungstechnik und Engineering entfiel.
Im Internet: www.blumenbecker.com


Bildquelle: Blumenbecker

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