Die Abwärme der wassergekühlten Racks soll zum Heizen der Gebäude der BAW genutzt werden.
Die BAW unterstützt die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) bei deren verkehrswasserbaulichen Aufgaben, damit die WSV insbesondere ihrer bauaufsichtlichen Verantwortung dafür nachkommen kann, dass alle Anlagen und Einrichtungen der Bundeswasserstraßen den Anforderungen von Sicherheit und Ordnung genügen. Die BAW nutzt hierbei Hochleistungscomputer für komplexe Berechnungen, etwa mit zwei- und dreidimensionalen numerischen Modellen für die Simulation von Strömungen und Transportprozessen in Flüssen und Kanälen oder von Bauwerksumströmungen.
„Der bisher eingesetzte Bull-HPC-Cluster hat sich in den vergangenen drei Jahren bewährt. Die Flexibilität, Verfügbarkeit und Rechenleistung des Clusters sowie die Unterstützung durch den Anbieter haben uns überzeugt“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christoph Heinzelmann, Leiter der Bundesanstalt für Wasserbau. So konnte der Dienstleister die Bundesanstalt auch beim Vergabeverfahren für den neuen Cluster als Kunden gewinnen.
Der neue Bullx-B520-Cluster, bestehend aus fünf Racks, soll über 250 Rechenknoten mit 5.000 Prozessorkernen verfügen. In der Spitze erreiche der Cluster eine Leistung von 208 Tflop/s (208 Tflop/s = 208 * 1012 Gleitkommaoperationen pro Sekunde). Dies entspreche in etwa der Leistung von 2.000 modernen Büro-PCs.
Über ein paralleles Lustre-Filesystem stehen den Anwendern insgesamt über 600 Terabyte Speicherkapazität zur Verfügung. Wie auch der bereits etablierte Bull-Cluster wird der neue Supercomputer, so heißt es, über das HPC-Management-Tool „Scvenus“ der Science + Computing AG verwaltet, das Software-Installation und -Verteilung, Job-Scheduling und Konfigurationsmanagement automatisiert. Der Cluster überzeugt laut Anwender außerdem mit einer seiner Energieeffizienz: Die Abwärme der wassergekühlten Racks werde, wie auch beim bereits 2012 installierten Cluster, zum Heizen der Gebäude der BAW genutzt.
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