Neue Systeme für intelligentere IT-Infrastrukturen

IBM renoviert das Hardware-Portfolio

Über fünfzig neue und verbesserte Server- und Speicherprodukte für Unternehmen stellte IBM heute vor. Sie sollen den IT-Betrieb nachhaltig verbessern sowie die Einführung von Analytik- und Cloud-Lösungen beschleunigen.

IBM renoviert das Hardware-Portfolio

Mit Netezza haben IBM-Techniker jetzt auch Analyse-Technologien direkt an den Mainframe angekoppelt.

In der bisher größten Hardware-Ankündigung dieses Jahres hat IBM heute Akzeleratoren für Analytik-Systeme, automatisierte Werkzeuge für die Implementierung von Sicherheits- und Compliance-Standards sowie Starter-Lösungen für den Aufbau von Private Clouds angekündigt. Dazu kommen Storwize- und DS8000-Modelle für integrierte Speicherkonzepte sowie neue Mainframe-, Power- und Blade-Systeme für stärker virtualisierte Rechenzentren.

Der DB2 Analytics Accelerator integriert die Data-Warehouse-Appliance Netezza in die zEnterprise-Mainframes, um kürzere Analytik-Antwortzeiten zu erzielen. Die Kombination beider Technologien soll für Business Intelligence-Aufgaben Online-Transaktionsverarbeitungssysteme (OLTP) mit der Analytik in einer einzigen Plattform verschmelzen.Die Appliance verbindet sich dazu direkt mit der Datenbank DB2 for z/OS auf dem Großrechner zEnterprise 196 (oder z114).

Ebenfalls neu sind die beiden zEnterprise-basierten Appliances IBM Smart Analytics System 9700 und Smart Analytics System 9710 für eine End-to-end Data-Warehouse- und BI-Lösung auf dem Mainframe. Die neuen Systeme können ein Datenverteil-Hub, Transaktions-Analytik-Plattformen und Reportingsysteme oder Predictive-Analytik-Aufgaben unterstützen.

Heute angekündigt wurde als Bestandteil der SmartCloud Entry-Lösung auch ein „Starter Kit for Cloud“, für den vereinfachten Aufbau und Betrieb von Cloud-Umgebungen auf Power- und x86-Servern. Organisationen können schnell und einfach auf größere Cloud-Lösungen skalieren, wenn die Workload wächst. Die zEnterprise Starter Edition for Cloud dient als Einstieg für ein Cloud-Bereitstellungsmodell  für Linux auf Mainframes mit dem Tivoli Provisioning Manager.

Der Enterprise-Plattenspeicher DS8000 Release 6.2 bietet laut Hersteller höhere Leistung und gesteigerte Gesamtkapazität sowie mehr Optimierungsmöglichkeiten, um unterschiedliche Workloads automatisch ohne Administratoreinbindung zu verwalten. Easy-Tier-Verbesserungen umfassen die automatische Datenmigration zwischen drei Speicher-Tiers und automatisches Daten-Rebalancing innerhalb eines Tiers.

Der Plattenspeicher IBM XIV Storage System Gen3, der im Juli mit erweiterten Hardware-Upgrades für extrem anspruchsvolle Workloads vorgestellt wurde, erhält jetzt auch 3-TB-Laufwerke, die die Gesamtkapazität um bis zu 50 Prozent im gleichen Footprint erhöhen und die nutzbare Kapazität auf 243 TB pro Rack heraufsetzen.

Die neue Power Security and Compliance (PowerSC) automatisiert den Schutz virtualisierter  AIX-Umgebungen auf Power Systems. Zentral verwaltetes Reporting für Compliance-Messungen und Audits soll die Kosten bei Cloud-Computing-Security senken. Kunden können damit automatisiert Sicherheitsprofile anwenden und Compliance-Reports erzeugen.

Für die Mainframes bietet z/VM 6.2 neue Multisystem-Virtualisierungseigenschaften innerhalb der Software, um den Wildwuchs an virtuellen Maschinen zu reduzieren. Bis zu vier z/VM-Instanzen können als Teile eines Single-System-Images geclustert und verwaltet werden und teilen sich dabei die Systemressourcen. Der IBM Systems Director v6.3 wurde in puncto Leistung, Skalierbarkeit und Nutzbarkeit verbessert. Nach IBM Messungen kann damit die Produktivität des IT-Personals um bis zu 20% steigen, bei Senkung der Administrationskosten um 34-42 % und sinkenden Energiekosten um 15-20%.

www.ibm.com/smartercomputing  
Bildquelle: IBM

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