Solid State Drives sind eine einfache und sparsame Möglichkeit vorhandene Geräte leistungsfähiger zu machen.
Wer nicht in einen Computer mit höherer Prozessorleistung investieren kann oder die Notebooks im Unternehmen mit mehr Leistung ausstatten möchte, findet in Solid State Drives (SSDs) eine einfache und sparsame Alternative, um den Geräten neues Leben einzuhauchen. Als Alternative zu magnetischen Festplatten haben jene Speichermedien das Potential, die Leistung der Hardware zu steigern und dabei die Nachhaltigkeit in der IT deutlich zu verbessern.
SSDs haben sich in den letzten Jahren bereits bei Profianwendern etabliert und finden immer mehr überzeugte Anhänger. Sie können im Vergleich zu mechanischen Festplatten (Hard Disk Drives – HDDs) schneller, robuster, leiser sein und weniger Strom verbrauchen. Grund hierfür ist der Einsatz von Flashspeichern anstelle von rotierenden Komponenten in mechanischen Festplatten. Diese ermöglichen eine schnellere Reaktionsfähigkeit, sofortige Einsatzbereitschaft sowie die Möglichkeit, mehrere Befehle pro Sekunde verarbeiten zu können. So liefern SSDs eine konstant hohe Performance in praktisch allen Anwendungsszenarien.
Mehr und mehr PCs und Notebooks sind mittlerweile mit solch einem Speicher ausgestattet. Denn gerade für Besitzer älterer Rechner ist das Aufrüsten damit eine attraktive Lösung. In der Regel büßen Rechner ihre Geschwindigkeit nämlich nicht wegen einer zu geringen Prozessorleistung ein. Vielmehr liegt der Grund in der Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Festplatte. Diese Vorgänge sind bei Solid State Drives, wie sie etwa Samsung Electronics anbietet, höher als bei Hard Disk Drives. PCs und Notebooks, die ein Upgrade erhalten haben, arbeiten daher schneller, sind ausfallsicherer und die Wartezeiten beim Laden von Anwendungen verringern sich. Der Rechner fährt schneller hoch und öffnet Programme zügiger. Allein dadurch ermöglicht eine SSD Anwendern zeitsparendes und flexibles Arbeiten.
Mithilfe von Data-Migration-Software lassen sich Daten mit wenigen Schritten von dem bestehenden Speichergerät auf ein SSD-Laufwerk migrieren. Der Einbau erfolgt entweder als Service-Angebot durch Fachhändler oder kann eigenständig mit den erhältlichen Upgrade-Kits durchgeführt werden.
Durch ihren geringen Energieverbrauch und ihre Schock- und Stoßresistenz zeichnen sich Solide State Drives speziell für den Einsatz in Notebooks aus. Denn sie verlängern deren Akkulaufzeit im Idealfall – abhängig von Modell, Konfiguration und genutzten Anwendungen – um bis zu 30 Minuten und sind vor Schäden durch Erschütterungen beim Transport geschützt. Aber auch in Desktop-PCs kommen jene Speicher aufgrund ihrer Vorteile gegenüber mechanischen Hard Disk Drives vermehrt zum Einsatz. Vor allem in Geschäftsumgebungen, wo PCs viele Stunden lang in Betrieb sind, überzeugen sie durch ihren geräuschlosen Betrieb und eine geringe Abwärme, was auch den Kühlungsaufwand durch Klimaanlagen reduziert.
Letztlich müssen PCs oder Notebooks, die seit zwei oder drei Jahren im Einsatz sind, nicht unbedingt ersetzt werden. Die Investition von unter 200 Euro in eine SSD mit beispielsweise 256 GB wird fast jedes System beschleunigen.
Bildquelle: Samsung Electronics