Die UC-Plattform von Microsoft ermöglicht nicht nur die Einbindung von Altgeräten, sondern dank verschiedener Partnerlösungen auch die einer breiten Palette an IP- und USB-Endgeräten. Zudem lässt sich die Integration in vorhandene IP-PBX-(TK-)-Anlagen einfach und bequem bewerkstelligen: Lync Server 2010 arbeitet entweder direkt über das Session Initiation Protocol (Direct SIP) mit qualifizierten IP-PBXs oder über qualifizierte Gateways verschiedener Partner mit fast allen Telefonanlagen zusammen.
Des Weiteren kann eine Integration mit qualifizierten SIP-Trunking-Dienstanbietern erfolgen. Auf diese Weise können früher getätigte Investitionen in die Unternehmenskommunikation zukunftssicher weiter genutzt werden. Neben der Integration in ältere Telefonanlagen kann Lync Server 2010 auch in vorhandene Audio- und Video-Infrastrukturen eingebunden werden.
Dank umfänglicher Kompatibilität mit solchen Konferenzsystemen können die Anwender weiterhin mit ihrer Infrastruktur – einschließlich hochwertiger Raumsysteme und Konferenzlösungen – arbeiten. Ein Umstieg auf die neue UC-Lösung kann in einem einmaligen Rollout oder Schritt für Schritt erfolgen.
Die Projektverantwortlichen können die Benutzer sukzessive an Lync anbinden und ihre vorhandenen, klassischen Tischtelefone abschalten, wenn sie dazu bereit sind. Dies garantiert zum einen den maximalen Return on Invest (ROI) und zum anderen die reibungslose Einbindung von Enterprise-Voice in die vorhandene Festnetz-/VoIP-Infrastruktur.
Beliebig skalierbar
Aufgrund wirtschaftlichen Aufschwungs und einer damit einhergehenden erhöhten Nachfrage nach IT-Systemen zur Bedienung und Reaktionsfähigkeit auf diese Nachfrage im eigenen Unternehmen, stehen IT-Verantwortliche häufig vor der Herausforderung, das Wachstum IT-seitig schnell und flexibel zu begleiten. An dieser Stelle spielt Lync Server 2010 weitere Stärken aus: Die Kommunikationsplattform lässt sich nämlich beliebig skalieren. Konkret bedeutet dies: Die UC-Lösung steht mit bis zu 10.000 Benutzern pro Server, 100.000 Benutzern pro Lync Pool, der aus acht Lync Frontend-Servern besteht, und einer unbegrenzten Zahl an Pools, Präsenzinformationen, Instant Messaging und Konferenzfunktionen für Betriebe jeglicher Größenordnung bereit.
Auch die Einbettung der UC-Lösung in bewährte oder neue Geschäftsprozesse ist ein Leichtes: Die Unified-Communications-Lösung ist softwaregesteuert, sodass Kommunikationsfunktionen leicht hinzugefügt und angepasst werden können. Verbesserte clientseitige APIs ermöglichen es den Entwicklern, die UC-Funktionalitäten mit sofort einsatzfähigen Codeausschnitten in Anwendungen einzubetten, die auf Microsoft Silverlight und Windows basieren.
Daneben vereinfachen erweiterte serverseitige Schnittstellen das Bereitstellen von Nachrichten über Instant Messaging oder per Telefon. Sie erleichtern darüber hinaus das Suchen nach Fachleuten, ermöglichen das Chatten via Internet und bieten automatisierte Self Services mit Anfrage-Antwort-Webkomponenten und interaktiver Sprachantwort.
Apropos Einbettung – in die Microsoft-UC-Plattform lassen sich die im Unternehmen vorhandenen Devices oder Anwendungen ebenfalls spielend einbinden. Seit Oktober 2011 können etwa mit Lync für Mac auch die Mac-Benutzer eines Unternehmens von den Vorteilen der Kommunikationsplattform profitieren, inklusive Sprach- und Videotelefonie, umfassenden Anwesenheitsinformationen und vielem mehr.
Dank einer komplett aktualisierten und optimierten Verwaltungsinfrastruktur kann Lync Server 2010 einfach bereitgestellt und verwaltet werden. Die UC-Lösung sorgt dabei für Sicherheit, Stabilität, Skalierbarkeit sowie die notwendigen Funktionen, um traditionelle Festnetzsysteme zu verbessern oder zu ersetzen.
Verwaltung mit leistungsstarken Tools
Vor allem IT-Administratoren wird erfreuen, dass alle Verwaltungsaufgaben in einer zentralen, benutzerfreundlichen sowie webbasierten Konsole effizient gebündelt sind. Da die Verwaltung auf Microsoft PowerShell basiert, lassen sich viele Aufgaben mit Lync sowie verwandten Microsoft-Serverprodukten weitgehend automatisieren. Und Funktionen wie Anrufberechtigungen, Archivierung, intelligente Instant-Messaging-Filter sowie die Plattformerweiterbarkeit vereinfachen die Einhaltung von Vorschriften. Sollte sich das Anwenderunternehmen gegen den Eigenbetrieb der UC-Lösung (on premise) entscheiden, können die Ressourcen flexibel aus der Microsoft-Cloud oder als gehostete Lösung von Microsoft-Partnern genutzt werden. Letztere bieten dabei neben der Rechenzentrumsausfallsicherheit auch verschiedene Survivable Branch Applications, um eine hochverfügbare Sprachkommunikation bereitzustellen.
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