Microsoft Sharepoint

Integrierte Plattform für Inter-, Intra- und Ex­tranet

Kommentar von Peter Fischer, Product Solution Manager Sharepoint bei Microsoft Deutschland, über teure, zerfaserte Infrastrukturen, die nicht nur unnötig viel Geld kosten, sondern auch zunehmend personelle Kapazitäten binden

Peter Fischer, Microsoft

Peter Fischer, Microsoft Deutschland

Webtechnologie hat in vielen Unternehmen einen hohen Stellenwert: Webseiten, Mitarbeiterportale, Web-Content-Management-Systeme oder Kollaborationslösungen sind nur einige von vielen Einsatzgebieten. Doch häufig wird für jedes Szenario ein anderes System eingesetzt. Durch den Betrieb der vielen Plattformen entstehen hohe Kosten. Inhalte sind mitunter doppelt zu pflegen und manuell zu konsolidieren. Das bindet nicht nur personelle Ressourcen, sondern erhöht zwangsläufig auch die Gefahr von Fehlern und Frustration. Noch größer werden die Probleme, wenn Markenartikler die Infrastruktur für einzelne Produkte trennen oder Länder für ihre Infrastruktur selbst verantwortlich sind. Vor allem die Integration von angrenzenden Geschäftsanwendungen ist dann nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand oder gar nicht möglich. Die Marktforscher von Experton schätzen, dass sich mit einer unternehmensweit einheitlichen Strategie allein im Bereich Content- und Web-Content-Management bis zu 35 Prozent der Kosten einsparen lassen. Ein beachtliches Potential, für das sich immer mehr IT-Verantwortliche interessieren. Ziel ist es, die vorhandenen Systeme zu modernisieren und auf einer Plattform zu konzentrieren. Rund 64 Prozent der von Experton befragten Unternehmen wollen dies in den nächsten zwölf bis 18 Monaten umsetzen. Der Drang zur Eile ist verständlich, denn neben Kosteneinsparungen winken Prozessoptimierungen – etwa wenn sich Freigabeworkflows mit den Zugriffsrechten der Dokumentenverwaltung verknüpfen lassen oder nachgelagerte Lösungen einfacher zu integrieren sind.

Viele Unternehmen setzen Microsoft Sharepoint ein, um ihre Mitarbeiter mit Informationen zu versorgen oder dokumentengestützte Prozesse abzubilden. Geht es jedoch darum, Inhalte im Web zu veröffentlichen oder Daten mit Geschäftspartnern auszutauschen, kommen häufig weitere Systeme ins Spiel. Das geht zulasten der Benutzerfreundlichkeit, denn in Ermangelung integrierter Prozesse stehen relevante Daten oft nicht dort zur Verfügung, wo sie benötigt werden. Eine integrierte Plattform für Inter-, Intra- und Ex­tranet ändert die Situation. Was viele IT-Verantwortliche nicht wissen: Sharepoint bringt die notwendige Flexibilität und Funktionsbreite mit, um all diese Aufgaben zu übernehmen. Unternehmen sind dadurch in der Lage, ihre verteilten Daten in einer einheitlichen Datenbank zusammenzuführen und zentrale Prozesse zu standardisieren. Davon profitiert vor allem der Nutzer: Mitarbeiter müssen sich nicht mehr mit technischem Wissen belasten. Stattdessen bewegen sie sich in einer Umgebung, die ihnen aus der Office-Welt bekannt ist.

Der Erfolg eines Webprojekts hängt von drei Fragen ab: Akzeptieren die Besucher das Angebot? Wurden die Ziele erreicht? Kommen die Besucher wieder? Diese drei Indikatoren gelten unabhängig davon, ob es sich um einen externen Webshop oder ein internes Portal handelt. Lediglich die Zielgruppen und Zielsetzungen variieren. Die Anforderungen, die User an Webseiten stellen, sind dabei gestiegen: Der Inhalt ist ständig zu aktualisieren, es sind unzählige Links und immer mehr Datenquellen einzubinden. Da kaum ein Unternehmen mehrköpfige Redaktionsteams für das Content-Management unterhalten will und kann, lässt sich die wachsende Komplexität nur durch effiziente Technologien kompensieren. Insbesondere die Multiplattformstrategie erweist sich daher als nicht mehr zeitgemäß.

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