Erfolgreich dank IT: Tipps von Alexander Schlager, Verizon

IT als Gerüst für Innovation

Alexander Schlager, Managing Director bei Verizon DACH, zeigt sechs Faktoren bzw. Informationstechnologien (IT) auf, die zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können.

Die globale Wirtschaft ist momentan in Bewegung, der Wettbewerb wird zunehmend fragmentierter und  schwer ausmachbar. Für viele Unternehmen wird es dadurch schwieriger, sich zu positionieren und abzugrenzen. Innovationen mittels Informationstechnologie können dabei für Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil sein, um am Markt zu bestehen. So versuchen die IT-Abteilungen, Benutzererwartungen und geschäftliche Notwendigkeit in Einklang zu bringen und werden dabei immer häufiger in das Geschäft selbst einbezogen. Die Frage, wie eine Organisation Informationstechnologie einsetzen sollte, um ihre Ziele zu erreichen, sollen folgende sechs Erfolgsfaktoren aufzeigen.

  • Effizienz und Leistungsfähigkeit

Effizienz und Leistungsfähigkeit sind primär im Zusammenhang mit der IT-Infrastruktur zu sehen. Nach Ansicht vieler Unternehmen hat die globale Expansion Altlasten aus disparaten Systemen und Anwendungen entstehen lassen. Also ist man bestrebt, Systeme zu konsolidieren und zu verschlanken, damit Informationen schnell und einfach für alle verfügbar sind. Am Ende soll eine agile IT-Umgebung herauskommen, die sich eng an den geschäftlichen Bedürfnissen orientiert und das Unternehmen beim Erreichen seiner Ziele unterstützt.

  • Solide und dennoch flexible Governance

Nach der Optimierung der IT-Infrastruktur ist Governance an der Reihe. Hier geht es darum, die Dreifaltigkeit aus Prozessen, Tools und Menschen in einer einfachen und geradlinigen Struktur zusammenzufassen. Dadurch ist garantiert, dass Technologie maximal genutzt wird. Doch auch der menschliche Aspekt ist wichtig. Das Team, das den Governance-Anforderungen nachkommt, muss die Verknüpfungen zwischen Technologie und Geschäft verstehen, permanent an deren Stärkung arbeiten, und zwar nicht nur aus operativer Sicht.

  • End-to-End-Sicherheit, -Compliance und -Kontrolle

In der globalen, vernetzten Geschäftswelt von heute sind Sicherheit, Compliance und Kontrolle für den Geschäftserfolg von größter Bedeutung. Die Fähigkeit, Wert aus „Big Data“ zu extrahieren, scheint sich immer mehr zu einem wichtigen geschäftlichen Unterscheidungsmerkmal zu entwickeln. Auch die Forderung nach Compliance hat ihren Grund. Die meisten Standards bauen auf jahrelanger realer Erfahrung auf und sind zur Minderung von Risiken gedacht. Unternehmen, die nicht dafür sorgen, dass sie den neuesten Sicherheitsanforderungen entsprechen, öffnen dem Risiko Tür und Tor.

  • Risikoteilung und Kosteneffizienz

Wesentliche Ziele bei der Verschlankung von Technologie-Infrastruktur sind Effizienzsteigerung und Kostensenkung. Die Cloud wird daher zunehmend ein grundlegendes Element in der IT-Planung. Cloud Computing eröffnet Unternehmen den flexiblen Zugang zu einem großen Pool an skalierbarer Rechnerleistung. Gleichzeitig lässt sich die genutzte Kapazität nach oben und unten anpassen, je nachdem, in welcher Phase sich das Geschäft gerade befindet. In der Praxis bedeutet dies, dass die IT flexibler auf Tempo und Dynamik des Geschäfts reagieren kann. Technologie wird so zu einem echten strategischen Business Enabler. Wenn man sich als Unternehmen für Cloud-Lösungen eines externen Anbieters wie Verizon entscheidet, befreit man sich zudem von der Verpflichtung, permanent in Technologie zu investieren, damit die Infrastruktur immer auf dem neusten Stand ist.

  • Mobile Kapazitäten

Stichwort "Consumerization von IT": Mittels mobilen Endgeräten sind die Mitarbeiter in der Lage, wann und wo sie wollen auf Informationen in unterschiedlichen Formaten zuzugreifen. Mobile-Device-Management und Content-Delivery-Systeme werden am Arbeitsplatz der Zukunft eine entscheidende Rolle spielen. Das büroeigene Intranet wird in "Trusted Social Workspaces" übergeführt, so lassen sich die Ergebnisse frischer Denkansätze schneller umsetzen. Es geht darum, Anwendungen nahtlos und sicher über den Desktop hinaus mobil auf smarteren, noch besser portablen Endgeräten zu nutzen. Die Rede ist von mehr Agilität, erhöhter Produktivität und der Realisierung von Geschäftschancen.

  • Wissen und Innovation

Das ist das letzte Puzzleteil. Genau genommen ist die Rede davon, Wissen, das bereits im Unternehmen steckt, zu nutzen und ein Umfeld zu schaffen, das zu Innovation ermutigt, um so das Geschäft voranzubringen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Herbeiführung einer Top-Down-Unternehmenskultur. Social-Collaboration-Tools, Unified-Communications- und Collaboration-Lösungen, Tools zum Teilen von Informationen, interaktive Dashboards – sie alle spielen bei der Ermöglichung eines effektiven Dialogs eine Rolle. Aus Dialog entstehen Ideen, aus Ideen werden Lösungen und aus Lösungen neue geschäftliche Vorgehensweisen.

Bildquelle: Mirofoto/Stockxchng.com

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