Als spezialisierter Entwickler von Unified-Monitoring-Lösungen für virtualisierte Data Center, gehostete und verwaltete Dienste, Cloud-Plattformen und SaaS-Ressourcen (Software as a Service) möchte Nimsoft seine Aktivitäten im europäischen Markt ausbauen. Zu diesem Zweck hat der Anbieter in vielen europäischen Ländern bereits Niederlassungen eröffnet. Einen besonderen Stellenwert haben nach den Worten von Mark Lange, Chief Marketing Officer des US-Unternehmens, die Märkte in Deutschland und Großbritannien. Einen weiteren großen Schritt in Richtung einer steigenden Marktpräsenz in Deutschland erhofft sich Nimsoft mit einer neuen Produktankündigung.
„SAP-Umgebungen sind heute hochdynamisch. Das liegt zum einen an der steigenden Volatilität der Geschäftsbedingungen, zum anderen an der immer ausgeprägteren Virtualisierung von IT-Infrastrukturen. Gerade deshalb ist es für Anwender unverzichtbar, ständig zu wissen, wie effizient einzelne Komponenten der SAP-Applikation im praktischen Betrieb tatsächlich arbeiten“, erläutert Mark Lange. Eine konsolidierte Sicht auf die SAP-Landschaft und detaillierte Analysen verspricht der jetzt vorgestellte Monitor für SAP. Die Erweiterungskomponente zum bekannten Nimsoft Monitor überwacht „out of the box“ eine Vielzahl von relevanten SAP-Performancetransaktionen, die grafisch aufbereitet dargestellt werden. Dazu zählen u.a.: Update Requests, SAP System Performance und SAP Dispatcher.
Die agentenlose Technologie des Tools für SAP verwendet für die Abfrage von Performance-Informationen das Standard-SAP-Kommunikationsprotokoll. Die Standardprotokolle in Kombination mit dem für den Datentransfer eingesetzten Message Bus gewährleisten nach Angaben des Herstellers die nahtlose Integration auch für zukünftige SAP-Releases.
Um nicht autorisierte Zugriffe auf Geschäftsdaten zu verhindern, erweitert der Monitor für SAP das System um ein dediziertes „authorisation profile“. In Verbindung mit dem Unified-Monitoring-Portal soll so die Überwachung der SAP-Performance unabhängig vom Standort des Anwenders sichergestellt werden. Der Nutzen der neuen Lösung liegt nach den Worten von Mark Lange auf der Hand: „SAP-Anwender erhalten einen umfassenden Blick auf ihr System und die angeschlossenen Netzwerke, Server, Datenbanken und Speicherkomponenten. Probleme und Engpässe können schnell erkannt, Systemausfallzeiten verhindert und die Einhaltung von SLA-Compliances gewährleistet werden.“
Entwickelt wurde der Monitor für SAP vom Schweitzer Technologieunternehmen Agentil. „Betrachtet man das enorme Potential im Segment von Monitoring-Lösungen, wird deutlich, dass Partnerkonzepte bei der Erschließung dieses Marktes für uns eine wichtige Rolle spielen“, beschreibt Mark Lange die Zukunftspläne. Den hohen Stellenwert des Monitoring-Segments innerhalb der CA-Konzernstrategie unterstrich das Mutterunternehmen durch eine weitere Akquisition. Mitte August übernahm CA die auf die Echtzeitüberwachung von Anwendungen spezialisierte niederländische Firma Watchmouse.
Bildquelle: © iStockphoto.com/Boris Simsek