Abschied von Office-Produkten

Liebherr entscheidet sich für BI-Tool von Prevero

Die Liebherr-Sparte MCC (Maritime Cargo and Construction) mit ihren vier Produktionsstandorten in Österreich, Deutschland, Irland und England inklusive der weltweiten Niederlassungen war auf der Suche nach einem geeigneten BI-Tool – und wurde bei Prevero fündig.

Hinter der Liebherr-Sparte MCC verbirgt sich der Bereich „Maritime Cargo and Construction“.

Die Zielsetzung war, das Berichtswesen und später die Unternehmensplanung neu aufzusetzen und sich diesbezüglich von den Office-Produkten zu verabschieden. Als erste Maßnahme wurde mithilfe der Firma Barc ein Kriterienkatalog erstellt, der Grundlage für die Herstellersuche war. In die Endauswahl kamen dabei zwei Anbieter, die zu einem dreitägigen Proof of Concept eingeladen wurden, in dessen Rahmen sie neun verschiedene Reports erstellen mussten. Die Besonderheit dabei: Gearbeitet wurde an von Liebherr bereitgestellten Rechnern und Servern, die von außen nicht zugänglich waren. Am vierten Tag wurden die Ergebnisse präsentiert, die von dem neu gegründeten Liebherr Business Intelligence Competence Center (BICC) bewertet wurden. Den Zuschlag erhielt Prevero, Anbieter von Corporate-Performance-Management- (CPM) und Business-Intelligence-Lösungen (BI). Der Projektstart erfolgte im Oktober.

Stefan Bleicher, MBA, Leiter des MCC-Sparten-BICC-Teams und Projektleiter der BI-Einführung: „Im ersten Schritt konzentrieren wir uns auf das Reporting. Wir werden unser neues Tool dabei zur Unterstützung der strategischen Unternehmensausrichtung nutzen, indem wir Key Performance Indicators mit Soll-/Ist-Vergleichen in Form von Dashboards visualisieren. Damit versorgen wir alle Entscheidungsträger des Unternehmens, von der Geschäftsleitung bis hin zu den Abteilungsleitern, mit allen für sie relevanten Informationen.“ Besonders wichtig sei dabei gewesen, dieses Projekt nicht nur IT-seitig aufzuziehen. „Der gesamte Bereich Controlling sieht sich hier als Bindeglied und als Dienstleister für die Anwender.“

Ein weiterer Fokus soll auf der Unternehmensplanung liegen, die werde Ende 2017 in Angriff genommen. In der Endausbauphase werden dabei rund 300 User und 15 Power User mit dem System arbeiten. Bleicher weiter: „Wichtig ist uns aber auch, dass wir nicht nur Kunde von Prevero sind, wir haben darüber hinaus eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Es ist ein intensiver Informationsaustausch angestrebt, im Rahmen dessen wir dem Anbieter Feedback über die Funktionalität seiner Software geben und u.a. auch dem Customer Advisory Board angehören.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

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