Kommentar von Dr. Bernhard Schweitzer, Insight

Lizenzmanagement – warum und wofür?

Kommentar von Dr. Bernhard Schweitzer, Director Services bei Insight Deutschland, über die korrekte Lizenzierung von Microsoft-Umgebungen

Dr. Bernhard Schweitzer, Insight

Dr. Bernhard Schweitzer, Insight Deutschland

Technik verändert nicht nur das tägliche Leben, sondern wird in rasender Geschwindigkeit auch immer wieder selbst revolutioniert. Insbesondere Soft- und Hardware unterliegen dabei einer ständigen Weiterentwicklung. Hier ist es von Vorteil, wenn es in dieser schnelllebigen Welt Konstanten gibt, auf die man sich verlassen kann – etwa beim Thema Lizenzmanagement. Gerade im Moment wollen Unternehmen ihre Investitionen in allen Geschäftsbereichen optimieren. Daher ist es heute wichtiger denn je, eine möglichst hohe Effizienz für unternehmensweite Softwareplattformen gewährleisten zu können. Denn aktuell werden bis zu 30 Prozent der IT-Kosten eines Unternehmens durch Software verursacht – pro Arbeitsplatz sind das im Durchschnitt rund 800 Euro.

Kritische Zielanalyse

Falschlizenzierung, sei es durch Über- oder Unterlizenzierung, kann in der Folge ziemlich teuer werden. Eine kritische Situations- und Zielanalyse, die Kosten und mögliche Einsparungen gegenüberstellt, gibt jedoch schnell Aufschluss über mögliche Einsparpotentiale. Finanzielle, aber auch juristische Risiken werden durch Software-Asset-Management vermieden. Dieses schafft die nötige Transparenz über Softwarebestände sowie deren Bedarf und unterstützt die strategische IT-Planung im Unternehmen nachhaltig.

Ein unternehmensweit durchgängiges Asset- und Lizenzmanagement muss vor allem auch die vielerorts anzutreffenden heterogenen Softwarebestände abdecken können, beispielsweise die der Microsoft-Welt: Allein seit 1988 haben die Redmonder über 20 Windows-Betriebssysteme für Desktops und Server auf den deutschen Markt gebracht. Mit jeder neuen Version treten Änderungen bei Lizenzierung und den Editionen in Kraft, so dass es gerade für Unternehmen schwierig werden kann, den Überblick zu behalten und den richtigen Upgrade-Pfad zu nehmen.

Derzeit wird das neueste Release, Windows Server 2012, heiß diskutiert. Die aktuelle Version bietet eine skalierbare, dynamische und multimandantenfähige Cloud-Infrastruktur, die Nutzer standortübergreifend miteinander verbindet. Als Ergebnis kann die IT auf Geschäftsanforderungen schneller und effizienter reagieren, und die mobilen Mitarbeiter können von praktisch überall auf ihre personalisierte Arbeitsumgebung zugreifen. Was technisch und organisatorisch eine echte Innovation darstellt, ist lizenzrechtlich für viele Unternehmen eine zusätzliche Herausforderung.

Bei der Umstellung sollten die IT-Verantwortlichen erfahrene Partner zu Rate ziehen, um die jeweiligen Anwendungsfälle individuell zu implementieren. Dabei sollten die Spezialisten vor allem mit einem tiefgehenden Wissen über Microsoft-Produkte sowie Lizenz- und Unternehmenslösungen aufwarten können.

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