Der Rollout wurde im September abgeschlossen. Im Vordergrund des Projekts stand die Reduzierung der CO2-Emissionen. Parallel dazu erhöht L’Oréal Sicherheitsstandard und Komfort der Druckumgebung bei gleichzeitiger Reduktion der Druckkosten. Der Kosmetikkonzern nutzt seit mehr als 20 Jahren Xerox-Systeme und ist seit mehr als 15 Jahren Kunde des Vertriebspartners Document World.
Im Rahmen einer weltweiten Initiative beabsichtigt L’Oréal den CO2-Ausstoß sowie den Wasserverbrauch und das Abfallvolumen bis 2015 um 50 Prozent gegenüber 2005 zu reduzieren und insgesamt nachhaltiger und ressourcenschonender zu agieren. Allein am Hauptsitz in Düsseldorf konnte die CO2-Emmission in den vergangenen drei Jahren um etwa 823 Tonnen verringert werden. Die neue Druckumgebung wird dazu beitragen, diesen Wert noch weiter zu steigern.
Die eingesetzten Outputmanagement-Systeme der Xerox-WorkCentre-Serien 7400, 5600, 5200 und 3200, der Phaser-Serie 3600 sowie der Colorqube-Serie 9300 sind Energy-Star-zertifiziert und zeichnen sich durch einen besonders niedrigen Energieverbrauch aus. Die Multifunktionsdrucksysteme ersetzen zudem die vorherigen Standalone-Systeme, die jeweils nur faxen, scannen bzw. drucken und kopieren konnten. Durch die Zusammenfassung der einzelnen Funktionen in einem einzigen Gerät reduziert L’Oréal zusätzlich den Energieverbrauch. Um auch den Papierverbrauch zu senken, hat der Anwender für alle Systeme Duplexdruck voreinstellen lassen. Mitarbeiter, die einseitig drucken möchten, müssen das vor Absenden des Druckauftrags extra einstellen.
Besonders überzeugt waren die Verantwortlichen bei L’Oréal von dem Farbmultifunktionsdrucksystem Colorqube 9300. Die Colorqube nutzt die von Xerox patentierte Solid-Ink-Technologie. Die Kunstharz-basierte Festtinte wird in Würfelform in den Drucker eingelegt. Sie kommt ohne Kartuschen aus und benötigt kein aufwendiges Verpackungsmaterial. Insgesamt soll damit bei der Colorqube 90 Prozent weniger Abfall als bei einem vergleichbaren Lasergerät anfallen. L’Oréal kann den Energiesparmodus bei allen Xerox-Systemen manuell aktivieren oder für bestimmte Zeiten voreinstellen. Die Colorqube lernt darüber hinaus laut Anbieter sogar aus dem Druckverhalten der Mitarbeiter und schaltet zu Zeiten, in denen sie generell wenig genutzt wird, automatisch in den Energiesparmodus.
Wichtig war den L’Oréal-Verantwortlichen auch die Sicherheit der gedruckten Dokumente. Um dafür zu sorgen, dass vertrauliche Informationen nicht in unbefugte Hände geraten, wurden Kartenlesegeräte installiert. Die L’Oréal-Mitarbeiter authentifizieren sich nun mit ihren Mitarbeiterausweisen an den Abteilungsdruckern und starten die Druckaufträge direkt am Touchscreen. Durch eine Follow-me-Drucklösung können sie die Druckaufträge an allen im Netzwerk integrierten Abteilungsdruckern auslösen.
Damit Mitarbeiter wertvolle Arbeitszeit nicht für die Bestellung von Toner, Solid Ink oder Papier aufwenden müssen, hat der Xerox-Partner Document World eine Managed-Print-Services-Lösung installiert. Diese misst den Zählerstand der Systeme und meldet automatisch an das Support Centre, wenn Verbrauchsmaterialien zur Neige gehen. Ebenfalls automatisch wird dann die Bestellung bei Document World ausgelöst. Das gleiche Prinzip gilt bei Technikereinsätzen. Die Systeme melden proaktiv über die MPS-Lösung, wenn sich Probleme abzeichnen und Reparatur- oder Wartungsarbeiten notwendig werden. In den meisten Fällen werden die Fehler behoben, ohne dass die L’Oréal-Mitarbeiter überhaupt selbst feststellen, dass ein Problem vorliegt. Sascha Gormanns, Leiter Einkauf und zentrale Dienste, bei L’Oréal Deutschland: „Wir sind sehr zufrieden mit der Optimierung unserer Druckumgebung. Unser Ziel, den CO2-Ausstoß weiter zu verringern, werden wir auf jeden Fall erreichen. Und natürlich schätzen wir die positiven Nebeneffekte wie mehr Sicherheit, Entlastung unserer Mitarbeiter und Kostenoptimierung.“
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