Martin Hölz übernimmt mitunter die Leitung der Konzernfunktion GPI bei Thyssenkrupp.
Aufgabe von GPI ist es, konzernweit gültige Standards einzuführen sowie Geschäftsprozesse und die IT-Infrastruktur zu optimieren und zu vereinheitlichen. Hierzu zählen auch die zwei großen Konzernprogramme Daproh (Daten- und Prozessharmonisierung) und Unite (IT-Infrastrukturkonsolidierung), die künftig aus einer Hand gesteuert werden. Darüber hinaus treibt GPI gemeinsam mit den Business Areas die Digitalisierung des Unternehmens voran.
Martin Hölz ist Wirtschaftsinformatiker und arbeitet seit Februar 2014 für Thyssenkrupp. In früheren Stationen war der 47-Jährige u.a. als Senior-Partner im Prüfungs- und Beratungsunternehmen Deloitte sowie in verschiedenen Management-Funktionen bei Daimler und Volkswagen/Audi tätig.
Thyssenkrupp hat die Konzernfunktion bereits Ende vergangenen Jahres gegründet. Seitdem wurde sie in einer Doppelspitze von Martin Hölz und Klaus Hardy Mühleck geführt. Letzterer hat den Konzern auf eigenen Wunsch verlassen und wird vorbehaltlich Gremienzustimmung in leitender Funktion in das Verteidigungsministerium wechseln. „Wir danken Klaus Hardy Mühleck für seine Arbeit“, so Vorstandsmitglied Guido Kerkhoff, „und wir freuen uns darauf, den Konzern gemeinsam mit Martin Hölz zu einem prozessorientierten und digitalisierten Unternehmen weiterzuentwickeln.“