08.08.2017 So schützt sich die Münchener Verein Versicherungsgruppe

Mit Bromium gegen Cyber-Attacken

Bromium, Spezialist für die Micro-Virtualisierung auf Endgeräten, hat in Deutschland seinen ersten Kunden in der Versicherungsbranche gewonnen. Die Münchener Verein Versicherungsgruppe schützt ihre rund 800 Endpunkte mit einer Bromium-Lösung vor Malware und zielgerichteten Cyber-Attacken.

Cybercrime

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe nutzt die Bromium-Lösung unternehmensweit und sichert damit alle rund 800 Endpunkte. Dabei handelt es sich sowohl um PCs und Notebooks als auch um virtuelle Desktops in der implementierten Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI).

Die Münchener Verein Versicherungsgruppe, ein bundesweit tätiger Allbranchenversicherer, hat die Lösung Bromium Secure Platform erfolgreich in Betrieb genommen. Mit ihr können alle potentiell gefährlichen Aktivitäten auf Endpunkten vollständig isoliert werden. Damit besteht ein umfassender Schutz vor Malware, wobei diese nicht zwingend als solche erkannt werden muss. Realisiert wird dies durch eine hardware-isolierte Micro-Virtualisierung, mit der Anwenderaktivitäten gekapselt werden – z.B. das Aufrufen einer Webseite, das Downloaden eines Dokuments, das Öffnen eines E-Mail-Anhangs oder der Zugriff auf die Daten eines portablen Speichermediums. Eine Kompromittierung des Endpunkts über einen dieser potentiellen Angriffswege soll damit ausgeschlossen sein.

„In der Vergangenheit haben wir beim Schutz unserer Endgeräte natürlich klassische Sicherheitsmaßnahmen wie Firewall, Antivirus-Applikation oder Spam-Filter ergriffen. Doch absoluten Schutz können solche Lösungen nicht bieten; das haben zahlreiche Sicherheitsvorfälle, von denen Unternehmen unterschiedlichster Branchen betroffen waren, ganz eindeutig gezeigt“, erklärt Dr. Martin Zsohar, Vorstandsmitglied des Münchener Verein und als Chief Operating Officer (COO) Verantwortlicher für die Digitalisierung. „Deshalb haben wir auch immer Ausschau nach einem völlig neuen Lösungskonzept gehalten. Und hier sind wir dann u.a. auch bei einem Vortrag eines Sicherheitsspezialisten auf Bromium gestoßen.“

Vor der endgültigen Entscheidung für jenen Anbieter hat der Münchener Verein eine detaillierte Evaluierung der Lösung durchgeführt. Sie umfasste u.a. die Analyse der Architektur und Funktionalitäten sowie umfangreiche Penetrations- und Performancetests. Überprüft wurde vor allem auch, ob die Lösung zu einer Beeinträchtigung des Benutzerkomforts führt. „Wir haben bei unseren Untersuchungen sehr schnell festgestellt, dass diese Lösung wirklich innovativ ist, einen zuverlässigen Schutz bietet und damit die Grenzen herkömmlicher Sicherheitsverfahren überwindet. Da die Applikation aus Sicht des einzelnen Anwenders im Hintergrund läuft – und zwar ohne Auswirkung auf die Systemperformance –, stand unser Entschluss zur Einführung folglich auch schnell fest“, so Dr. Zsohar.

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