Kentix-Lösung sorgt in Behörden für IT-Grundschutz

Multisensor schließt die Sicherheitslücke

Die Kentix GmbH hat ihr „Multisensor System“ um ein neues Paket zum Schutz von Serverräumen erweitert. Damit will der Anbieter besonders dem Bedarf im kommunalen Bereich gerecht werden, wo rund 70 Prozent der IT-Räume bisher noch nicht über den gesetzlich vorgeschriebenen IT-Grundschutz verfügen.

  • Kentix

    Alle physikalischen Sensoren in einem Gerät

  • Multisensor schließt Sicherheitslücken in Serverräumen von Behörden, Ämtern und Kommunen

Der neue Multisensor vereinigt nach Herstellerangaben alle wichtigen physikalischen Sensoren in einem Gerät und überwacht alle entscheidenden Umgebungsparameter in den Racks und Serverräumen von Behörden, Schulen und Kommunen. Gemäß dem Standard BSI (Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik) 100-1 des IT-Grundschutzes und entsprechend der Standardfamilie ISO 2700x müssen auch behördliche Einrichtungen ihre IT gegen die häufigsten physikalischen Risiken schützen – etwa gegen Störungen der Betriebsumgebung, menschliches Fehlverhalten, Diebstahl, Sabotage und technische Schäden.

Ein Vorteil der All-in-One-Lösung sei, dass ein einziger Multisensor im Rack alle sicherheitsrelevanten physikalischen Parameter kontrolliert. Dazu zählen: Temperatur, Kohlenmonoxid zur Branderkennung, Luftfeuchte mit Taupunktbestimmung, Bewegungsmeldung und Versorgungsspannung. Behörden, die ein solches System in ihrem Serverrack einsetzen, seien in Sachen Datensicherheit komplett abgesichert. Kentix bietet das Komplettset-Basic zur Überwachung eines einzelnen Serverraums zu einem Preis ab 950 Euro zzgl. Mwst. an.

Zum Komplettset, das jeder IT-Verantwortliche leicht selbst installieren kann, gehören drei Komponenten: der funkfähige Multisensor RF, der die diversen Sensoren in einem kompakten Gehäuse mit den Maßen 9x9x4,5 cm bündelt, der Alarmmanager-Basic als leicht per Software konfigurierbare zentrale Systemkomponente und schließlich optional ein Keypad als wandmontierte Tastatur zum Scharf-Unscharf-Schalten mittels Zahlencode. Daten können jederzeit über das Netzwerk ausgewertet werden, und bei Störfällen alarmiert das System zum einen akustisch und es benachrichtigt die Verantwortlichen in Echtzeit – entweder per E-Mail, durch Kommunikation mit SNMP V2/3-fähigen Netzwerk-Management-Systemen oder auch per SMS, dank eines eingebautem GSM-Modems. Durch den Alarmmanager-Basic ist das System zudem leicht erweiterbar: bis zu zehn weitere externe Sensoren lassen sich integrieren.

Das Komplettset-Pro verfügt dagegen über den Alarmmanager-Pro, mit dem bis zu 30 verteilte Funk- und LAN-Sensoren sowie bis zu fünf Keypads für die Zutrittskontrolle verwaltet werden können. Das Komplettset-Pro eignet sich damit besonders für die Überwachung verteilter Serverinfrastrukturen. Es ist zu Preisen ab 1.250 Euro zzgl. Mwst. erhältlich.
www.kentix.de

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